Samstag beim starken Aufsteiger Nordhorn-Lingen vor Herausforderung in Ferndorf

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Schwere Aufgabe für die HSG Nordhorn-Lingen mit Julian Possehl (l.) beim Auswärtsspiel in Ferdorf. Foto: ScholzSchwere Aufgabe für die HSG Nordhorn-Lingen mit Julian Possehl (l.) beim Auswärtsspiel in Ferdorf. Foto: Scholz

Lingen Zum Abschluss der Englischen Woche steht Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen vor einer Herausforderung: Das Zwei-Städte-Team muss am Samstag um 19.30 Uhr beim starken Aufsteiger TuS Ferndorf antreten, der zwei Zähler mehr aufweist, als der personell noch immer gebeutelte Gast.

Auch ohne Alex Terwolbeck, Jens Wiese, Nicky Verjans und Philipp Vorlicek holte die HSG zuletzt ein Remis beim TV Großwallstadt. „Ein guter Punkt“, sagt Trainer Heiner Bültmann mit etwas zeitlichem Abstand. Doch nach dem Schlusspfiff war auch er einen Moment „bodenlos enttäuscht“. Denn der Gastgeber hatte erst drei Sekunden vor dem Ende ausgeglichen. Dabei hatte Nordhorn-Lingen bei der Verteidigung alles richtig gemacht. Doch der Wurf von Lars Spieß ging an Toon Leenders, der sich rechtzeitig aus dem Block gelöst hatte, in den Torwinkel.

„Beine müssen wieder frisch werden“

Der HSG bleibt nur wenig Zeit, sich zu erholen. Nach einer langen Besprechung des Spiels am Donnerstag begann die Vorbereitung auf Ferndorf. Zudem standen einige Läufe, Fußball, Würfe und natürlich die Pflege auf dem Programm. „Die Beine müssen wieder frisch werden“, sagt Bültmann.

Neu aufgestellt

Der TuS Ferndorf hat sich nach dem Zweitligaabstieg 2017 in der Dritten Liga neu aufgestellt. Das gelang mit Bravour. Mit satten 59:1 Punkten flog er förmlich zurück in die 2. Bundesliga. Und dort spielt die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht, der seit 2015 im Amt ist, weiter eine gute Rolle. Nur in Rimpar und Balingen verlor sie knapp. Daheim gab es drei Siege, zwei gegen so starke Teams wie VfL Lübeck-Schwartau (27:17), ASV Hamm-Westfalen (31:26) .

TuS mit aggressiver Abwehr

„Das ist eine richtig stabile Mannschaft“, erklärt Bültmann. Alle Spieler verfügen über Zweitligaerfahrung, einige haben sogar in der 1. Bundesliga gespielt. „Es ist kein Zufall, dass Ferndorf so weit oben steht“, meint Bültmann. Der TuS vertraut einer harten und aggressiven Abwehr. Branimir Koloper sorgt für Ordnung vor den starken Torwarten.

Angriff mit Qualität

Auch im Angriff verfügt Ferndorf über Qualität. Der Rückraumlinke Jonas Faulenbach ist gefährlicher Schütze. Das hat er schon in Saarlouis bewiesen. In der Mitte führt der Schwede Julius Lindskog Andersson, dessen Vater Robert Andersson fünf Jahre für die HSG spielte, Regie. Der Kroate Marijan Basic arbeitet gut mit dem Kreis zusammen. Auf Außen spielen Moritz Barwitzki und Lukas Zerbe, ein Neffe des ehemaligen Nationalspielers Volker Zerbe.


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