25-Jähriger will hoch hinaus Speedwayfahrer Kai Huckenbeck hat die WM im Visier

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Werlte. Für den Vollprofi Kai Huckenbeck ist Speedway nicht nur irgendein Beruf, es ist seine Passion. Für seinen großen Traum von der Weltmeisterschaft lässt der 25-Jährige vieles hinten anstehen.

Zahlreiche Titel zieren die Vitrine von Kai Huckenbeck. Der Speedwayfahrer zählt bundesweit zu den Besten seines Fachs.

Seine größten Erfolge erzielte der gelernte Zweiradmechaniker mit der Fachrichtung Motorrad in den Jahren 2013 und 2014 als er sich jeweils die Krone der Deutschen Speedway-Einzelmeisterschaft aufsetzte. „Aber auch die Wildcard-Einsätze in den Weltmeisterschaftsläufen 2017 und 2018 in Teterow und die Teilnahme an der Speedway Europameisterschaftsserie 2018 waren für mich echte Highlights“, erzählt Huckenbeck.

Viel unterwegs

Um sein großes Ziel von der Weltmeisterschaftsserie zu erreichen, gibt der Werlter alles. “Mich in der WM mit den 15 besten Fahrern der Welt zu messen und um den Titel zu kämpfen, wäre mein größter Traum.“

Derzeit geht der 25-Jährige als Vollprofi im Rennzirkus nicht nur für das Emsland Speedway Team Dohren im Speedway Team Cup und der 2. Speedway Bundesliga an den Start, er fährt auch in der 1. Speedway Bundesliga für den MSC Brokstedt. Zudem ist Huckenbeck in der schwedischen Allsvenskan für Piraterna Motala, in der polnischen PGE Ekstraliga für Mrgarden GKM Grudziadz sowie in der dänischen Metal Speedway League für die Esbjerg Vikings vertreten. „Ich bin in der Saison sehr viel auf Reisen und habe nur wenig Freizeit. Die wenige Zeit, die ich in der Saison und im Winter habe, nutze ich, um diese mit meinen Freunden zu verbringen“, weiß Huckenbeck, wie er am besten wieder den Kopf freikriegt. Ansonsten fährt der Speedwayfahrer gerne Motocross. „Ich nutze jede Gelegenheit, um auf dem Motorrad zu sitzen. Motocross dient mir nicht nur zum Ausgleich, sondern unterstützt auch mein Training.“

Erstes Motorrad zu Weihnachten

Huckenbeck kann sich eine Welt ohne motorisierte Zweiräder nicht mehr vorstellen. Für ihn selber ist es mehr als nur eine Leidenschaft. „Zum Bahnsport bin ich im Jahr 2000 gekommen. Mein Vater schenkte mir damals das erste Motorrad zu Weihnachten, seit diesem Zeitpunkt kann ich nicht mehr ohne“, blickt er mit großen Augen an diesen Tag zurück.

Noch ein bisschen mehr dürften seine Augen strahlen, wenn er sich eines Tages ganz oben auf dem Podest in der WM-Serie wiederfinden würde, zuzutrauen ist es dem talentierten Piloten aus Werlte allemal.


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