Sonntag gegen Balingen-Weilstetten Nordhorn-Lingen mit einer Portion Wut im Bauch

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Die Heimserie will die HSG Nordhorn-Lingen in der Emslandarena gegen HBW Balingen-Weilstetten ausbauen. Das Foto zeigt Toon Leenders in Aktion. Lutz Heiny (Nr. 5) und Julian Possehl (48) schauen zu. Foto: ScholzDie Heimserie will die HSG Nordhorn-Lingen in der Emslandarena gegen HBW Balingen-Weilstetten ausbauen. Das Foto zeigt Toon Leenders in Aktion. Lutz Heiny (Nr. 5) und Julian Possehl (48) schauen zu. Foto: Scholz

Lingen Mit „einer Portion Wut im Bauch“ erwartet Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen am Sonntag um 17 Uhr in der Emslandarena HBW Balingen-Weilstetten. „Wir wollen zeigen, dass wir es besser können als zuletzt in Essen“, erklärt Trainer Heiner Bültmann.

Bei TuSEM kassierte das Zwei-Städte-Team am Dienstag eine deutliche 27:36-Niederlage, die einen Tag später im Training genau analysiert, aber danach auch abgehakt wurde. „Ich war schon etwas überrascht, wie wir uns in der zweiten Halbzeit präsentiert haben“, verweist Bültmann auf eine unerwartete Abwehrschwäche. „Das ist nicht unser Niveau, aber Essen hat auch richtig gut gespielt.“

Bültmann erwartet Reaktion

Der HSG-Trainer erwartet eine Reaktion seines Teams. Die wird gegen den 2017 aus der Bundesliga abgestiegen Gast auch nötig sein. Selbst wenn die Baden-Württemberger, die vergangene Serie den direkten Wiederaufstieg angepeilt hatten, aber nur Fünfter wurden, diese Saison keine hochgesteckten Ziele nennen, ist Bültmann sicher, dass sein Kollege Jens Bürkle über einen der am besten besetzen Kader der Liga verfügt.

Aggressive 6:0-Abwehr

Im Rückraum zieht Martin Strobel, der mit der deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft gewann, die Fäden. Der Rückraumrechte Lars Friedrich sammelte schon einige Erstligaerfahrung. Im Tor steht Tomas Mrkva, der bei der WM im Januar mit Tschechien den sechsten Platz belegte. Am Kreis fehlt der verletzte Benjamin Meschke, der aus Leipzig gekommen ist. Doch dafür wurde der 36-jährige Matthias Flohr reaktiviert. Die „Gallier von der Alb“ spielen mit einer aggressiven 6:0-Abwehr. Im massiven Innenblock stehen der Litauer Romas Kirveliavicius und Marcel Niemeyer. Auffällig sind der gut strukturierte Angriff und der Einsatz des siebten Feldspielers. Für Balingen-Weilstetten ist die Partie in der Emslandarena richtungsweisend. Denn der Gast weist vor seinem vierten Auswärtsspiel 5:5 Punkte auf. In fremder Halle hat er einen Punkt geholt, daheim zweimal gewonnen.

HSG will in Emslandarena Heimstärke beweisen

Heimstark präsentiert sich auch die HSG. In eigener Halle verlor sie zuletzt Mitte April gegen den souveränen Bergischen HC. Danach folgten saisonübergreifend 11:1 Punkte, zuletzt fünf Siege in Serie. Beim ersten Spiel dieser Serie in der Emslandarena sind die Neuzugänge Bart Ravensbergen, Georg Pöhle und Julian Possehl gespannt auf die neue Umgebung. Beim Training zeigten sie sich beeindruckt. Vom Gegner soll sich der Gastgeber nicht beeindrucken lassen. „Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen und in der Abwehr 60 Minuten gut stehen“, sagt Bültmann.


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