Neunter Titel im Autocross Bernd Stubbe aus Rhede erneut Europameister

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Die Europameisterschaft gewann Bernd Stubbe bereits zum neunten Mal. Nächste Saison peilt der Rheder den zehnten Titel an. Foto: Cora KandelsDie Europameisterschaft gewann Bernd Stubbe bereits zum neunten Mal. Nächste Saison peilt der Rheder den zehnten Titel an. Foto: Cora Kandels

Rhede. Das vergangene Wochenende wird Bernd Stubbe wohl nie vergessen. Zum neunten Mal in seiner Karriere sicherte er sich den Titel des Autocross-Europameisters der FIA in der Kategorie Super-Buggy. Zugleich war es der 50. Sieg insgesamt für den 33-Jährigen aus Rhede.

Im italienischen Maggiora gewann Stubbe vor Jonny Feuillade aus Frankreich und Jakub Kubicek aus Tschechien. Sein größter Konkurrent um den Titel, der aus Lettland stammende Ervins Grencis, landete im Finale nur auf Rang zehn. „Es war ein unglaubliches Wochenende“, erklärte Stubbe, der kurz zuvor Vater einer Tochter geworden ist. Sein Team um Vater Gerd Stubbe war zu dem Zeitpunkt schon auf dem Weg Richtung Italien. „Ich bin dann in der Nacht auf Samstag mit einem Bekannten nachgefahren und in den frühen Morgenstunden angekommen,“ berichtet der erfolgreiche Autocrosser stolz.

20 000 Kilometer im Jahr

Über 20000 Kilometer hat das Team Stubbe in der abgelaufenen Saison zurückgelegt. Die weitesten Anreisen erfolgten mit dem Teambus nach Lettland und Litauen per Fähre. „Das sind schon Strapazen, wenn man über 20 Stunden am Stück unterwegs ist,“ weiß Teamchef Gerd Stubbe, der früher selbst aktiver Autocrosser war. Seit Gründung vom Team Stubbe vor über 30 Jahren gehören Franz Lücken, Theo Hinrichs und Heinrich Assies dazu. Maren Stubbe, Sebastian Steubing, Stefan Wotte und Gerd Robben komplettieren es. „Ohne die Hilfe aller und die Unterstützung der Sponsoren wäre das alles schwer umzusetzen“, sagt Stubbe, der im Familienbetrieb als Metallbaumeister angestellt ist.

Zuletzt vier Siege in Serie

Im Winter wurde ein komplett neues Fahrzeug der Firma Alfa-Racing aus Tschechien aufgebaut und konstruiert. Als Herzstück fungiert ein fast 400 PS starker Motor aus dem Hause Emming Motorentechniek, der eigens für den Autocross-Sport hergestellt wurde. „Über das ganze Jahr haben wir als Team das Fahrzeug weiterentwickelt und schneller gemacht“, erläutert Bernd Stubbe. Nachdem der Emsländer beim ersten Rennen im brandenburgischen Seelow noch mit 0 Punkten die Heimreise antreten musste, konnte er die letzten vier Rennen der Saison allesamt gewinnen.

Vereinsrennen und Familientag des MSC Rütenbrock

Müde ist der für den MSC Rütenbrock startende Stubbe aber noch lange nicht. Schon jetzt plant er mit seinem Team den Angriff auf Titel Nummer zehn. Seinen Fans präsentiert Stubbe sich und seinen Rennwagen am 13. Oktober beim Vereinsrennen und Familientag des MSC Rütenbrock auf dem Casper-Gerd-Ring.

Marcel Schröer Achter

Marcel Schröer erreichte in seiner ersten Saison in der Division „Buggy 1600“ einen guten achten Platz. Der 24-jährige Harener nahm an zwei Rennveranstaltungen nicht teil, womit das Gesamtergebnis noch höher einzuordnen ist.


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