Personalsorgen gegen Hagen Die Zuschauer sollen Nordhorn-Lingen beflügeln

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Durchbeißen soll sich die bHSG Nordhorn-Lingen im Heimspiel gegen Hagen. Patrick Miedema bewies zuletzt Durchschlagskraft. Foto:ScholzDurchbeißen soll sich die bHSG Nordhorn-Lingen im Heimspiel gegen Hagen. Patrick Miedema bewies zuletzt Durchschlagskraft. Foto:Scholz

Nordhorn Vor dem schweren Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr im Euregium gegen den Tabellendritten VfL Eintracht Hagen kommt es für den Handball-Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen knüppeldick: Gleich fünf Spieler könnten ausfallen.

Alex Terwolbeck und Jens Wiese stehen ohnehin längere Zeit nicht zur Verfügung. Mit ziemlicher Sicherheit werden auch Philipp Vorlicek, Alec Smit und Luca de Boer fehlen. Das weckt Erinnerungen an die vergangenen beiden Serien, als das Personal ebenfalls knapp wurde.

Trio gegen Essen wieder fit?

Vorlicek hatte sich im Heimspiel gegen Hüttenberg nach einem Zusammenprall erneut am Knie verletzt, an dem er zuvor operiert worden war. Jetzt sorgt ein in Mitleidenschaft gezogener Schleimbeutel für Schmerzen. „Unglücklich“, sagt Trainer Heiner Bültmann. Smit war zuletzt zwar mitgefahren nach Coburg, konnte aber doch nicht eingesetzt werden. Er war beim Training umgeknickt und hat sich einen Kapsel-Teilabriss im großen Zeh zugezogen. De Boer hatte in Coburg bei einem Zweikampf einen gegnerischen Finger ins Auge bekommen. Jetzt ist der Augapfel geprellt. Das Trio hat diese Woche noch nicht trainiert, Bültmann hofft aber, dass es beim übernächsten Spiel in Essen (25.9.) zur Verfügung steht. Nach der Partie gegen Hagen folgt ein spielfreies Wochenende.

Hagen in der Vorbereitung geschlagen

Jetzt muss sich die HSG, die sich in der Vorbereitung gegen Hagen + knapp durchsetzte, durchbeißen. „Da brauchen wir die Unterstützung der Zuschauer besonders“, stellt Bültmann fest. Denn mit dem Vorjahresaufsteiger stellt sich ein starker Gegner in Nordhorn vor. Schon in der vergangenen Serie hatte Hagen Qualität bewiesen. Nach einem klassischen Fehlstart etablierte sich das Team im Mittelfeld der Tabelle. Jetzt weist Hagen 5:1 Punkte auf, die HSG nach der 25:29-Niederlage in Coburg 4:2.

Gegner besiegt den Top-Favoriten

Der Gast hat die Liga am vergangenen Spieltag aufhorchen lassen. Da setzte er sich nämlich mit 27:26 gegen den Top-Favoriten TuS Nettelstedt-Lübbecke durch. „Ein Paukenschlag“, weiß Bültmann. Sein Kollege Niels Pfannenschmidt leiste gute Arbeit und verfüge über „eine richtig gute Mannschaft“, die ähnlich wie die HSG über ein breites Spielkonzept verfüge.

„Das ist hohes Niveau“

Zu den auffälligen Akteuren zählt der reaktionsschnelle Torwart Nils Dresrüsse, der schon beim Erstligisten Lemgo gespielt hat. Über viel Erfahrung verfügt Rechtsaußen Dragan Tubic. Er trifft wie auf der anderen Seite Daniel Mestrum auch aus kleinem Winkel. Im Rückraum sorgen der Pole Bartosz Konitz, Jan-Lars Gaubatz und Sören Kress für Gefahr. „Das ist hohes Niveau“, erwartet Bültmann eine schwere Aufgabe.

Trainer fordert aggressive Abwehr

Der HSG-Trainer fordert von seiner Abwehr Aggressivität und Tiefe wie in den ersten Spielen. Die fehlte in Coburg trotz leidenschaftlichen Kampfes. Mit der Trainingswoche zeigte sich der Coach, der die Umfänge etwas reduzierte, um die Konzentration hochzuhalten, trotz der geringeren personellen Quantität zufrieden. Die Spieler hätten gut mitgezogen. „Wir haben aus den Möglichkeiten das Optimum gemacht.“ Das soll auch im Spiel am Samstag gelingen.


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