25:29-Niederlage in Coburg Jetzt hat es die HSG Nordhorn-Lingen erwischt

Meine Nachrichten

Um das Thema EL-Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Sechs Tore erzielte Pavel Mickal in Coburg. Die HSG Nordhorn-Lingen unterlag dennoch mit 25:29. Foto: ScholzSechs Tore erzielte Pavel Mickal in Coburg. Die HSG Nordhorn-Lingen unterlag dennoch mit 25:29. Foto: Scholz

Coburg Im dritten Punktspiel hat es die HSG Nordhorn-Lingen erwischt. Der Handball-Zweitligist verlor im Spitzenspiel vor 1642 Zuschauern beim HSC Coburg mit 25:29 (9:14). Saisonübergreifend die erste Niederlage nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge.

Zuletzt hatte das Zwei-Städte-Team vor gut vier Monaten gegen Balingen-Weilstetten verloren. In Oberfranken erwischte es nicht seinen allerbesten Tag, produzierte gegen einen starken Gastgeber zu viele technische Fehler. Dabei kamen die Niedersachsen bei den Bayern gut ins Spiel. Sie führten allerdings nur zweimal: Beim 1:0 durch Patrick Miedema, der noch am meisten Durchschlagskraft in Reihen der HSG bewies, und 6:5 durch Lasse Seidel. Gut eine Viertelstunde bis zum 7:8 war die Partie offen, dann allerdings riss bei den Gästen der Faden. „Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe“, stellte Trainer Heiner Bültmann fest. „Wir haben in der 6:0-Abwehr nicht unsere normale Leistung gezeigt“, erklärte er. Auch die zwischenzeitliche Umstellung auf die 5:1-Variante brachte nicht den gewünschten Erfolg. Coburg zog über 10:7 (20.) und 13:8 (22.) zum 14:9-Pausenstand davon.

Beim 12:14 wieder dran

Nach dem Wechsel kehrte die HSG zum 6:0 zurück, erzielte drei Tore in Serie und war wieder bis auf 12:14 dran. Doch dann schlichen sich erneut technische Fehler ein, Coburg konterte mit ebenfalls drei Treffern in Folge und zog wieder davon. Danach kam das Zwei-Städte-Team nur noch beim 16:19 (42,) bis auf drei Tore heran, fiel aber sogar auf 19:26 (55.) zurück. „Richtig nah sind wir nicht mehr herangekommen“, gab Bültmann zu. „Der Gegner hat richtig stark gespielt, wir haben nicht die Qualität abgerufen, die wir können. Coburg ist ein echtes Spitzenteam, da braucht man selbst eine Top-Leistung, um bestehen zu können.“ Die HSG vergab gegen den starken Coburger Torwart Jan Kulhanek selbst einige freie Bälle. „Wir haben keine Ruhe ins Angriffsspiel bekommen.“ Kämpferisch, so Bültmann, sei die Leistung jedoch top gewesen.

De Boer bekam Finger ins Auge

Natürlich machten sich die Personalsorgen bemerkbar. Denn neben den Dauerverletzten Alex Terwolbeck und Jens Wiese fehlte auch noch Philipp Vorlicek. Alec Smit, der mit dem Fuß umgeknickt war, reiste zwar mit nach Coburg, wollte unbedingt spielen. „Aber das wäre zu riskant gewesen“, befand Bültmann. Mitte der zweiten Halbzeit musste der Gast noch eine Schrecksekunde überstehen. Bei einer Abwehraktion bekam Luca de Boer einen Finger ins Auge. Der Kreisläufer konnte nicht mehr spielen, aber die Rückreise mit antreten, muss sich aber noch einmal untersuchen lassen. Als Toon Leenders eine Zeitstrafe abbrummte, ging Pavel Mickal, der im zweiten Durchgang sechs Tore erzielte, an den Kreis.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN