Samstag Top-Spiel in Coburg Nordhorn-Lingen muss von Beginn an hellwach sein

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Fehlt verletzt beim Spiel in Coburg: Philipp Vorlicek von der HSG Nordhorn-Lingen.. Foto: LeißingFehlt verletzt beim Spiel in Coburg: Philipp Vorlicek von der HSG Nordhorn-Lingen.. Foto: Leißing

Lingen Nächste schwere Aufgabe für die HSG Nordhorn-Lingen. Der Spitzenreiter der 2. Handball-Bundesliga muss am Samstag um 19.30 Uhr beim HSC Coburg antreten.

Im Pokal gegen den Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt, dann das Derby in Emsdetten und das Duell gegen Bundesligaabsteiger TV Hüttenberg: Nordhorn-Lingen hat ein anspruchsvolles Auftaktprogramm, aber nach dem erwarteten Aus im Pokal beide Punktspiele gewonnen. Das dürfte das notwendige Selbstvertrauen für die schwierige Aufgabe im bayerischen Oberfranken gegeben haben.

Vorlicek verletzt

Das Zwei-Städte-Team, das die Reise anders als in den vergangenen Jahren bereits Freitagmittag Richtung Suhl antrat, muss neben den langzeitverletzten Alex Terwolbeck und Jens Wiese auch auf Philipp Vorlicek verzichten. Der Rückraumrechte, der nach seiner Einwechslung gegen Hüttenberg mit Tor, Vorarbeit und einem herausgeholten Siebenmeter gut ins Spiel fand, schied nach einer rüden Attacke aus. Das operierte Knie ist angeschwollen, ein Schleimbeutel bereitet Probleme. Vorlicek wird mindestens in Coburg ausfallen. „Wir kennen die Situation“, erinnert Bültmann an etliche Verletzungen in den vergangenen beiden Jahren. Die HSG hat sich mit nur zehn Feldspielern auf den Weg gemacht.

HSC will mittelfristig in die Bundesliga

Der Vorsaison-Vierte aus Coburg hofft auf eine gute Serie. Der als wirtschaftlich stabil geltende Club möchte mittelfristig in die Bundesliga zurückkehren. Trainer Jan Gorr baut auf eine kompakte 6:0-Abwehr vor den starken Torhütern Jan Kulhanek und Konstantin Poltrum. Im Rückraum setzen der aus Hamm gekommene österreichischen Nationalspieler Christian Neuhold, der zweikampfstarke Schwede Tobias Varvne und sein torgefährlicher Landsmann Pontus Zettermann die Akzente. Die schnellen Außen sorgen für hohes Tempo und eine gute erste Welle.

Gute Abschlussquote

„Da müssen wir ansetzen“, weiß Bültmann. Wie gegen Emsdetten und Hüttenberg gilt es, wenig einfache Gegentore zuzulassen. Das gelang vergangene Serie nicht, die HSG unterlag deutlich mit 22:30. Im Angriff will Nordhorn-Lingen selbst aufs Tempo drücken. Die Abschlussquote war in den ersten Partien gut. Bei dem am Samstag kleineren Kader müssen die Kräfte allerdings gut eingeteilt werden.

Vor allem soll das Zwei-Städte-Team auch zu Beginn beider Halbzeiten hellwach sein. Das gelang in Emsdetten noch nicht. In Hüttenberg war die HSG nach der Pause verbessert. Dieses Mal soll es in beiden Durchgängen klappen. Das ist Voraussetzung für einen Erfolg in Coburg.


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