Vier Teams in Bezirksoberliga Tischtennis-Saisonstart auf Bezirksebene: Herausforderung für Meppener Damen

Von Georg Bruns

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Anja Kremer will mit Union Meppen in der Landesliga bestehen. Foto: G. BrunsAnja Kremer will mit Union Meppen in der Landesliga bestehen. Foto: G. Bruns

Meppen Mit überwiegend positiven Erwartungen gehen die emsländischen Clubs in die Saison der Landesliga und der beiden oberen Bezirksstaffeln.

Union Meppen will die Aufstiegseuphorie mit in die Damen-Landesliga nehmen, muss sich aber mit überwiegend arrivierten Mannschaften auseinandersetzen. Der letzte Aufenthalt in dieser Liga hatte nur zwei Jahre Bestand. Diesmal plant Union längerfristig, den Unterschied zur damaligen Besetzung macht Anja Kremer aus, die sich als Glücksgriff erwiesen hat und ein wichtiger Stabilitätsfaktor ist.

In der Herren-Bezirksoberliga ist das Emsland mit vier Clubs vertreten. Von diesen gehört der mit viel Glück in der Klasse verbliebene VfL Emslage zum Favoritenkreis. Die Stammformation wurde durch die früheren Kreismeister Robert Pieper und Patrick Kämper aufgerüstet und Schwachstellen ausgedünnt. Führungsspieler ist nach wie vor Christoph Schepers, im Vorjahr der absolute Ligaprimus. Auch Neuling SV Bawinkel hat gute Aktien im Titelkampf. Durch den Luxustransfer von Jan Freese ist die von Jens Schultealbert geführte Mannschaft extrem ausgeglichen besetzt. Fürchten müssen die beiden emsländischen Teams nur den amtierenden Vizemeister BSV Holzhausen und den SV Molbergen, der freiwillig die Landesliga aufgegeben hat, personell aber unverändert spielt.

Laxten unberechenbar

Schwer einzuschätzen ist der letztjährige Tabellendritte Olympia Laxten, der Jochen Lager abgeben musste. Da wahrscheinlich längst nicht immer die Bestbesetzung zur Verfügung steht, wurde der Kader präventiv mit acht Aktiven bestückt, was zu Lasten der zweiten Garnitur ging. Neu in der Truppe sind Axel Sehring, Claus Hartdegen und Florian Schöttmer. BW Papenburg hat den Aufstieg gewagt, obwohl der Spitzenspieler Sebastian Memering aus Studiengründen eine sportliche Auszeit genommen hat. Der durch ein „Upgrade“ in die Stammbesetzung gekommene Marcel Nee ist der mit Abstand jüngste Akteur in einem routinierten Team. Eine exponierte Stellung haben noch immer Thomas Winsenborg und Elmar Kuper.

In der Damen-Bezirksliga stellt das Emsland nach dem Rückzug des SV Bawinkel II mit Union Meppen II nur eine Mannschaft. Die wichtigsten Akteurinnen konnten gehalten werden, sodass der Abstieg - wie in der vorigen Saison - kein Thema ist. Die Spitzenpositionen nehmen erneut Brigitte Fischer und Sandra Fehrmann ein.

Auch in der Herren-Bezirksliga findet sich nur ein emsländischer Club. Der letztjährige Landesligist Union Meppen ist zwei Klassen zurückgegangen und versucht einen Neuanfang. Immerhin sind fünf Stammspieler geblieben, die eine aussichtsreiche Saison garantieren. Durch etliche Ergänzungsspieler gleicht das Team zahlenmäßig einer Fußball-Mannschaft.


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