Zwischen Fußball und Leichtathletik Sögeler Heinrich Jansen setzt sich konkrete Ziele

Von Carsten Nitze

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Will noch hoch hinaus: Heinrich Jansen vom SV Sigiltra Sögel. Foto: Carsten NitzeWill noch hoch hinaus: Heinrich Jansen vom SV Sigiltra Sögel. Foto: Carsten Nitze

Sögel. Wie fast alle Jugendlichen spielt Heinrich Jansen vom SV Sigiltra Sögel in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne Fußball. Doch immer mehr rückt die Leichtathletik in den Fokus des Schülers der 10. Klasse des Sögler Hümmling-Gymnasiums.

„Müsste ich mich zwischen dem Fußball und der Leichtathletik entscheiden, vor ein bis zwei Jahren hätte ich eindeutig zum Fußball votiert“, gibt der 15-Jährige unumwunden zu. Das Teamgefühl, die Freunde und der gemeinsame Erfolg im Trikot der JSG Sögel-Spahnharrenstätte sind für Jansen nur im Fußball möglich. Allerdings findet er zunehmend auch Gefallen an den Vorteilen einer Individualsportart: „Man kann sich ganz konkrete Ziele setzen, in Zentimetern, Metern, Sekunden oder Minuten und diese auch verwirklichen. Das fasziniert und motiviert zugleich.“

Gleich viel Spaß

Mit sieben Jahren entdeckte der Sögeler seine Faszination für die Leichtathletik. „Meine Eltern haben mich ganz spontan bei einem Crosslauf angemeldet“, erinnert sich Jansen. Nur wenige Wochen später meldete er sich in der Leichtathletikabteilung des SV Sigiltra Sögel an: „Zu dieser Zeit spielte ich schon länger Fußball, da mir aber beide Sportarten gleich viel Spaß machen, habe ich das nie als Doppelbelastung gesehen.“

In Bestenlisten vorn

Neben den Erfolgen als defensiver Mittelfeldspieler der JSG Sögel-Spahnharrenstätte stellten sich auch schnell erste Erfolge in der Leichtathletik ein. Mehrfach führte Jansen die emsländischen Bestenlisten im Sprint, Weit- und Hochsprung an. Dabei unterstrich der Sögler immer wieder seine Vielseitigkeit, glänzt er doch mit vordersten Platzierungen auf der 800-Meter-Mittelstrecke oder mit Meistertiteln beim Crosslauf.

Vierter bei den Norddeutschen

Seinen größten sportlichen Erfolg feierte Jansen erst vor wenigen Wochen bei den Norddeutschen U-16-Meisterschaften in Berlin. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,69 Metern verpasste er höhengleich mit dem Zweiten und Dritten nur aufgrund eines zuvor benötigten Fehlversuches die Medaillenränge und wurde Vierter.

„Die eigene Körperhöhe überspringen“

Doch nicht nur nach Titeln und Medaillen strebt der Gymnasiast, vielmehr will sich der 1,88 Meter große Emsländer seinen ganz persönlichen sportlichen Traum verwirklichen: „Irgendwann will ich meine eigene Körperhöhe überspringen.“


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