Deutsche Meisterschaften der U-16-Jugend Leichtathletik: DM-Silber für Marit Schute

Von Carsten Nitze

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Fanden ihr Lächeln, trotz nicht ganz gelungener DM Premiere, schnell wieder: Marit Schute (links) vom LAV Meppen und Nele Heymann vom TuS Haren. Foto: Carsten NitzeFanden ihr Lächeln, trotz nicht ganz gelungener DM Premiere, schnell wieder: Marit Schute (links) vom LAV Meppen und Nele Heymann vom TuS Haren. Foto: Carsten Nitze

Wattenscheid Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben die beiden Nachwuchs-Leichtathletinnen Marit Schute (LAV Meppen) und Nele Heymann (TuS Haren) am Samstagabend die Heimreise von den Deutschen U-16-Jugend-Meiserschaften in Bochum-Wattenscheid angetreten.

So musste sich Schute über 3000 Meter erst auf der Zielgeraden geschlagen geben und wurde Vizemeisterin, Heymann verpasste als Neunte den so sehnlich erhofften Finaleinzug auf der 800-Meter-Mittelstrecke im Lohrheidestadion.

Einladung in den Bundeskader

„Ich bin super zufrieden, auch mit dem Vizetitel“ strahlte Schute nach den Meisterschaften. Dabei war der Rennverlauf alles andere als optimal für die junge Meppenerin. Nach einem eher langsamen Beginn ergriff sie an der 1000-Meter-Marke die Initiative, verschärfte das Tempo und setzte sich gemeinsam mit Lucia Arens (KSG Gerlingen) und Amelie Klug (FC Schalke 04) deutlich vom geschlossenen Feld ab. In der letzten Runde verschärfte Schute abermals deutlich das Tempo, konnte allerdings nur Klug abschütteln. Eingangs der Zielgeraden startete dann Arens zum finalen Gegenangriff, überlief Schute und sicherte sich in 10:25,34 Minuten die Meisterschaft, Schute wurde in 10:27,58 Minuten Vizemeisterin. „Marit hat zu spät das Heft in die Hand genommen“, analysierte Trainer Klaus Bohn (LAV Meppen) den Rennverlauf. Bedingt der 800 Meter Bestzeiten von Arens rechnete der erfahrene Trainer bereits während des Rennens mit einer Spurtentscheidung zu Ungunsten von Schute. Sie hätte selbst für ein höheres Anfangstempo sorgen müssen, um die sprintstarken Läuferinnen entscheidend zu schwächen. Dennoch war auch Bohn hochzufrieden mit dem Vizetitel, versüßten doch die persönlichen Glückwünsche des Bundestrainers Andreas Michallek und die Einladung in den Bundeskader das Meisterschaftssilber deutlich.

Drei Zehntel fehlen Nele Heymann

Eine bittere Niederlage musste indes Nele Heymann über 800 Meter einstecken. Trotz aller Bemühungen im ersten der zwei Qualifikationsläufe für ein hohes Tempo zu sorgen blieb ihr am Ende der Finaleinzug verwehrt. Als Neunte der Gesamtwertung verpasste sie in 2:21,16 Minuten das Finale der besten Acht nur um drei Zehntel Sekunden. „Nele hat einen beachtlichen Erfolg erreicht“ freute sich auch Trainer Christian Kuhl (TuS Haren). Nach kurzer Enttäuschung konnte sich auch Heymann über die Platzierung freuen, hat doch seit 1992 keine Leichtathletin der Harener Abteilung mehr eine bessere Platzierung bei Deutschen Meisterschaften erreicht.


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