Talent vom SV Concordia Emsbüren Schwimmer Fabio Berendes: Der große Traum von Olympia

Von Henning Harlacher

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Emsbüren. Seit knapp vier Jahren erst schwimmt Fabio Berendes beim SV Concordia Emsbüren. Eine Vitrine dürfte bei all den Titeln, die der 11-Jährige in der Zeit gewonnen hat, aber nicht mehr reichen. Seine Ziele setzt sich das Ausnahmetalent von daher zurecht sehr hoch.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat bereits viele große Sportler hervorgebracht. Franziska van Almisck, Britta Steffen oder auch Paul Biedermann sind mit ihren zahlreichen Erfolgen Ikonen in ihrer Sportart. Auch die vergangenen Europameisterschaften in Glasgow haben gezeigt, dass die deutschen Schwimmer ganz vorne mit dabei sind.

Vor vier Jahren hat alles angefangen

Dass dies auch in Zukunft so bleibt, dafür will Fabio Berendes sorgen. Der Schüler des Gymansium Georgianum steckt mit seinen elf Jahren zwar noch in den Kinderschuhen als Schwimmer, an seinem überragenden Talent gibt es aber bereits jetzt nichts zu deuteln. Immerhin darf er sich bereits elffacher Landesmeister und vierfacher Vizelandesmeister in seiner Altersklasse nennen.

Im Schwimmverein des SV Concordia Emsbüren, dem Berendes seit vier Jahren angehört, wird er auch gerne als „emsländischer Torpedo“ bezeichnet. „Ich bin mit sieben Jahren über meine Mutter, die früher selber Schwimmerin war, zu Concordia gekommen. Sie hat mich damals für die Vereinsmeisterschaften angemeldet“, so Berendes. „Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte.“

Zum Glück will man meinen, denn bei den Landesmeisterschaften im Mai 2017 in Osnabrück und im November desselben Jahres in Hannover hatte die niedersächsische Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance.

Traumberuf: Polizist

Um weiterhin zur absoluten Spitze zu gehören findet man Fabio bis zu sechsmal in der Woche beim Training. „Am Wochenende kommen dann auch noch mal ab und zu Wettkämpfe dazu“, so Berendes. „Für weitere Hobbys bleibt da keine Zeit.“

Trotz seines jungen Alters weiß der Gymnasiast aber ganz genau welchen Weg er gehen möchte. Auch für die Zeit nach der Schwimmkarriere verfolgt er einen Plan: „Ich kann mir gut vorstellen später mal bei der Polizei zu arbeiten.“

„Olympia wäre das allergrößte“

Vorher will der Elfjährige aber noch seine größten Träume wahr werden lassen. „Mein Ziel ist es bei den Deutschen Meisterschaften sowie den Europa- und Weltmeisterschaften teilzunehmen. Die Olympischen Spiele wären natürlich das allergrößte.“

Zuzutrauen ist Berendes das bei seinem Talent allemal. Und vielleicht geht ja tatsächlich sein Stern bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles auf.


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