Matthias Stroot neu im Amt HSG Nordhorn-Lingen erweitert die Geschäftsführung

Von Uli Mentrup

Aufgeteilt sind die Aufgabenbereiche der drei Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen: Gerd Blömers, Matthias Stroot und Siggi Loeks (v.l.). Foto: MentrupAufgeteilt sind die Aufgabenbereiche der drei Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen: Gerd Blömers, Matthias Stroot und Siggi Loeks (v.l.). Foto: Mentrup

Nordhorn Matthias Stroot ist neuer hauptamtlicher Geschäftsführer beim Handball-Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen. „Das ist eine Herzensangelegenheit für mich. Das Vertrauen der Gesellschafter empfinde ich als großen Ansporn“, erklärt der 48-Jährige.

Für Stroot ist es ein weiterer Schritt. Er hatte im Juli 2017 bei der HSG die Arbeit im Bereich Marketing und Vertrieb aufgenommen, in denen er zuvor schon viel Erfahrung gesammelt hatte. „Das letzte Jahr hat viel Spaß gemacht“, erklärt Stroot. Deswegen wolle er den Weg mit jetzt noch mehr Verantwortung weitergehen und mitgestalten. Diese Herausforderung werde er weiterhin ehrgeizig in Angriff nehmen. Ihm sei es gelungen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Als gebürtiger Nordhorner habe er den Weg der HSG schon lange begleitet, erinnerte er daran, dass er der Mannschaft vor zehn Jahren nach dem Gewinn des EHF-Pokals vor dem Rathaus zugejubelt habe. Jetzt spielt er bei Sparta Nordhorn Fußball.

„Um den Aufstieg mitspielen“

Stroots Ziel ist es, wirtschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die HSG Nordhorn-Lingen die Chance habe, „um den Aufstieg mitzuspielen“. Dabei scheint die HSG auf einem guten Weg. Die weiteren Geschäftsführer Siggi Loeks und Gerd Blömers teilten mit, dass das Zwei-Städte-Team für die neue Saison bereits 750 Dauerkarten verkauft habe – 130 mehr als in der vergangenen Serie.

Aufgaben aufgeteilt

Das Trio hat die Aufgaben in der Geschäftsführung aufgeteilt. Stroot kümmert sich in erster Linie um Marketing, Vertrieb, Sponsoring und die Organisation der Geschäftsstelle. Blömers um Finanzen, Personal und Lizenzierungsverfahren, Loeks um Sponsoring, die Mannschaft und den Stammverein.

„Konsequenter Schritt“

Die veränderte Organisation und die Umstrukturierung abseits des Spielfeldes ist für Loeks und Blömers ein folgerichtiger und konsequenter Schritt. „Die professionelle Bearbeitung dieses Bereichs ist maßgeblich dafür, um das angestrebten Wachstum und die damit verbundenen sportlichen Ziele zu erreichen.“


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