Samstag beim Sandbahnrennen MSC „Hümmling“ Werlte rechnet mit 4000 Bahnsportfans

Von Helmut Diers


Werlte. Am Samstagabend ist der MSC „Hümmling“ Werlte Ausrichter des 48. Internationalen ADAC Flutlicht-Sandbahnrennens mit dem Europameisterschaft-Seitenwagenfinale. Im Interview verrät der MSC-Vorsitzende Hermann Niehaus, was die Fans erwartet, und spricht über seine Aufgaben.

Herr Niehaus, in diesem Jahr steigt das 48. Flutlichtrennen mit der Europameisterschaft der Gespanne. Denken Sie schon an das 50. Rennen im Jahr 2020?

Ich denke da schon an das Jubiläumsrennen 2010. Konkrete Planungen zum 50. Rennen gibt es aber noch nicht. Wir werden uns früh genug im Vorstand mit dem Thema beschäftigen. Das 50. Rennen im 67. Jahr der Vereinsgründung wird ein Höhepunkt werden.

Woran liegt es, dass der MSC Werlte von den internationalen und nationalen Verbänden mit der Ausrichtung großer Championate beauftragt wird?

Ich denke, das liegt daran, dass unser MSC Werlte seit vielen, vielen Jahren verlässlich gute Arbeit mit seinen durchgeführten Rennveranstaltungen abgeliefert hat. Damit würdigen die Verbände auch die Arbeit unserer vielen ehrenamtlichen Helfer und unsere gute Jugendarbeit. Zudem wissen die Verbände, dass die Stadt Werlte uns unterstützt und Rennen wegen Witterungsbilden nicht gleich abgesagt werden. Irgendwie kriegen wir so was immer in den Griff.

Herr Niehaus, was sind Ihre Aufgaben noch bis zum Rennen und beim Rennen selbst?

Bis zum Renntag bin und war ich täglich in der Hümmlingring-Arena und habe überall wo möglich tatkräftig mit angefasst. Am Renntag selbst habe ich nur repräsentative Aufgaben wie Betreuung der Ehrengäste und Begrüßung der Fans auszufüllen sowie Ansprechpartner für die Presse zu sein. Auch für Anliegen der vielen Helfer fühle ich mich verpflichtet. Wenn hier oder da Not am Mann ist, bin ich auch als Helfer im Einsatz.

Sie haben schon mehrfach die vielen Helfer zur Durchführung eines Prädikatslaufes wie das EM-Finale der Seitenwagenklasse erwähnt. Wie viele Helfer sind am Renntag im Einsatz?

Freiwillige Helfer sind am Renntag rund 80 Clubmitglieder, Helfer auf befreundeten Clubs, Freunde des Bahnmotorradsports zur ordentlichen Durchführung des EM-Finales im Einsatz. Dazu kommen noch das Sanitätspersonal des DRK Werlte, die Feuerwehr Werlte und die internationalen und nationalen Vertreter der Verbände FIM-Europa und DMSB dazu. Rund 130 Personen werden also für den regulären Rennablauf zur Verfügung stehen.

Wir ordnen Sie die sportliche Klasse des EM-Finales und der Soloklassen im Rennprogramm ein?

Laut unseren Rennleitern Josef Hukelmann und Andre Majewsky sind im EM-Finale die besten Gespanne Europas am Start. Sie sind auch überzeugt, dass sie in den Soloklassen international und national hochklassiges Fahrerfeld präsentieren können.

Mit wie vielen Zuschauern rechnen Sie?

Ich kalkuliere mit rund 4000 Bahnsportfans.

Was raten Sie den Zuschauern für Samstagabend?

Dringend zu empfehlen ist eine frühzeitige Anreise, damit man sich einen besonders guten Zuschauerplatz sichern kann. Den Bahnsportfans empfehle ich nach Ende des EM-Finales der Gespanne einen Besuch im Festzelt. Dort findet eine After-Race-Party statt.


Trainingsbeginn am Samstag (21.Juli) in der Hümmlingring-Arena ist um 12 Uhr. Aber am Nachmittag sind bereits zwei Wertungsläufe der nationalen B-Lizenz Soloklasse geplant.

Die Fahrervorstellung beginnt um 18 Uhr. Der offizielle Rennbeginn ist auf 18.30 Uhr terminiert.

Die Eintrittspreise für Erwachsene betragen 18 Euro, 10 Euro für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren und Schwerbehinderte mit Ausweis. Kinder unter 12 Jahren haben freien Zugang zur Hümmlingring-Arena.

Weitere Infos unter www.msc-werlte.de zo

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