Knapp geschlagen Judo: Mohaupt Fünfter bei Norddeutscher Meisterschaft

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Hätten gerne die Bronzemedaille mitgenommen: Matthis Johaupt (l.) mit Vater und Trainer Michael. Foto: LJVHätten gerne die Bronzemedaille mitgenommen: Matthis Johaupt (l.) mit Vater und Trainer Michael. Foto: LJV

Oldenburg Eine lange Anreise hatte Matthis Mohaupt auf sich genommen, um bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft der U15 in Oldenburg (Schleswig-Holstein) in der Gewichtsklasse über 66 kg zu starten. Im Kampf um die Bronzemedaille musste er sich kurz vor Schluss geschlagen geben.

In der Vorrunde konnte Mohaupt gleich zwei Kämpfe gewinnen, bevor es in das Halbfinale ging. Hier verlor er allerdings nach einem ausgeglichenen Kampf gegen den späteren Norddeutschen Meister Michael Heisler (Budokan Lübeck).

Eine Sekunde fehlt zu Bronze

Mohaupt musste somit weitere zwei Kämpfe in der Trostrunde gewinnen, bevor er im „kleinen“ Finale um Platz drei stand. „Hier lief alles für ihn“, sah Trainer und Vater Michael Mohaupt seinen Filius klar im Vorteil. 20 Sekunden hätte Matthis seinen Gegner festhalten müssen, dann wäre die Bronzemedaille sicher gewesen. Bei Sekunde 19 sahen die Kampfrichter den Haltegriff nicht mehr als korrekt und beendeten die Wertung. Mohaupt konnte seinen Vorsprung aber weiter ausbauen.

Ippon für den Gegner

Doch 20 Sekunden vor Schluss startete Mohaupt, zum Unverständnis seines Vaters, einen erneuten Angriff und geriet in einen Konter seines Gegners. Dieser bekam hierfür einen Ippon (höchste Wertung, die einen Kampf sofort beendet) und nahm Matthis seine fast schon sicher geglaubte Bronzemedaille.


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