Ehrenportal des niedersächsischen Sports Auszeichnung für Marco di Carli und Carsten Schlangen

Von Klaus Hüsing

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Neu in der „Hall of Fame“: Carsten Schlangen (l.) und Marco di Carli. Foto: Werner SchlangenNeu in der „Hall of Fame“: Carsten Schlangen (l.) und Marco di Carli. Foto: Werner Schlangen

Hannover Das Niedersächsische Institut für Sportgeschichte (NISH) in Hannover hat die beiden Emsländer Carsten Schlangen und Marco di Carli in das „Ehrenportal des niedersächsischen Sports“ aufgenommen.

In einer Feierstunde in der HDI-Arena des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 wurde der im letzten Jahrzehnt so erfolgreiche Leichtathlet und Mittelstreckenläufer Schlangen sowie der Weltklasseschwimmer di Carli aus Sögel in die „Hall of Fame“ des Landes aufgenommen. Mit einer Urkunde werden die besonderen sportlichen Leistungen der Emsländer anerkannt und gewürdigt, die 2014 und 2017 aus dem Hochleistungssport ausgeschieden sind.

Schlangen, vielfacher Deutsche Meister auf den Mittelstrecken sowie Vize-Europameister von 2010, freute sich sehr über diese besondere Ehrung. „Es ist eine Ehre in die „Hall of Fame“ aufgenommen zu werden. Der Sport ist schnelllebig und viele Leistungen geraten schnell in Vergessenheit. Daher finde ich den Ansatz des Instituts, einige Leistungen im kollektiven Gedächtnis der Sportgeschichte festzuhalten, wichtig und unterstützenswert“, sagte der geborene Meppener, der beim SV Union Meppen seine Sportlerlaufbahn startete und im Jahr 2005 zur LG Nord Berlin wechselte. Der heute 37-Jährige nahm in seiner erfolgreichen aktiven Karriere zweimal an den Olympischen Spielen teil. 2008 in Peking und 2012 in London erreichte er über die 1500 Meter das Halbfinale.

Auch di Carli freut sich

Di Carli, neunfacher Deutscher Meister, zweifacher Medaillengewinner bei Europameisterschaften sowie zweifacher Olympiateilnehmer (2004 und 2012), war ebenfalls von der Ehrung sehr angetan. „Dafür habe ich trotz meines Schichtdienstes die weite Fahrt von München auf mich genommen. Ich habe mich sehr über die Auszeichnung gefreut“, so der ehemalige Schwimmer des SV Sigiltra Sögel. Der 33-Jährige knackte bei den Deutschen Meisterschaften 2011 in 48,24 Sekunden den Deutschen Rekord über 100 m Freistil, den er bis heute inne hat. Neben einem achten Platz über 100 Meter Rücken bei Olympia 2004 in Athen stand er auch 2012 mit der 4x100-Meter-Freistilstaffel in einem olympischen Finallauf.

Das Niedersächsische Institut für Sportgeschichte (NISH) ist ein seit über 30 Jahren bestehender Bildungsträger im und für den Sport, der vom Landessportbund Niedersachsen finanziert wird. Geehrt werden herausragende Sportler und Sportlerinnen aus Niedersachsen mit einer Aufnahme in die „Ehrengalerie des niedersächsischen Sports“.


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