52. Internationales Rennen am Pfingstsonntag Erstmals ein Lauf zur Autocross-DM in Rütenbrock

Von Uli Mentrup

Tausende Zuschauer strömen am Sonntag zum 52. internationalen Auto-Cross-Rennen des MSC Rütenbrock.Archivfoto: AlbrechtTausende Zuschauer strömen am Sonntag zum 52. internationalen Auto-Cross-Rennen des MSC Rütenbrock.Archivfoto: Albrecht

Ein Tag im Zeichen des Motorsports: Der MSC Rütenbrock veranstaltet am Pfingstsonntag zum 52. Mal sein internationales Auto-Cross-Rennen auf dem Casper-Gerd-Ring.

Internationale Spitzenfahrer aus Deutschland und den Benelux-Ländern haben gemeldet. Der Veranstalter rechnet mit 6000 Zuschauern. Highlights sind hochmoderne Spezialcross-Fahrzeuge mit Allrad und bis zu 500 PS. Es hat sich eine Menge getan seit den ersten Veranstaltungen. „Damals fuhr man ja fast noch Schritttempo“, schmunzelt Gerd Robben, der im vergangenen Jahr Sieger des Finallaufs der Spezialcrossfahrzeuge wurde. Statt „Schrottautos“ sind auf dem Oval in Rütenbrock hochgezüchtete Spezialfahrzeuge im Einsatz. Es werden Höchstgeschwindigkeiten von 150 bis 160 Stundenkilometer erreicht.

Auch an der Strecke hat sich einiges getan. Das Renngelände wurde „herausgeputzt“. Eine moderne Rundenzeiterfassung mit Übertragung auf LED-Wand sorgt dafür, dass die Zuschauer informiert sind. Die ersten Besucher, so die Erfahrung des MSC, kommen schon morgens gegen 6 Uhr zur Bahn, um sich die besten Plätze zu sichern.

Über 200 Fahrer

Bei der 52. Auflage erwartet der Veranstalter um den Vorsitzenden Ansgar Fischer über 200 Fahrer in 14 unterschiedlichen Klassen. Mit dabei ist auch Rekord-Europameister Bernd Stubbe dabei, der emsländische Sportler des Jahres 2015. Gerd Robben will seinen Vorjahressieg „natürlich wiederholen“. Er gewann den Tagesendlauf der Stadt Haren und entschied auch die Klasse 7, Spezialfahrzeuge bis 1600 ccm, für sich. Große Konkurrenz erwartet Robben aus den Reihen des MSC Rütenbrock und aus den benachbarten Niederlanden. „Es gibt nichts Schöneres für einen Fahrer des MSC Rütenbrock, als an diesem Tag zu gewinnen.“ Insgesamt schickt der Gastgeber rund 25 Fahrer auf den Kurs.

Stolz ist der Veranstalter auf seine sechs Nachwuchsfahrer, die in der Jugendklasse ab 14 Jahre im größten Teilnehmerfeld starten. „Das beweist, dass der Verein lebt“, stellt Robben fest. Die Talente fahren noch mit Standardautos bis 75 PS. Dabei wird auf die Sicherheit besonders großer Wert gelegt. Die Fahrer müssen an einem Schulungsseminar teilnehmen, die Fahrzeuge werden mit Überrollkäfigen ausgestattet.

In den letzten Jahren haben immer mehr Fahrer aus den Niederlanden den Weg ins Emsland gefunden. In diesem Jahr erhöht sich der Reiz für Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet. Denn zum ersten Mal wird ein Lauf zur deutschen Autocross-Meisterschaft des DRCV ausgerichtet. In Rütenbrock findet der zweite von insgesamt zehn Wertungsläufen statt. Die Veranstaltung beginnt gegen 9.30 Uhr und soll gegen 18 Uhr beendet sein.