Nahaufnahme Sacharja Thairo Wellmer: Ruder-Ass mit großen Zielen

Bei der Großen Bremer Ruderregatta bekommt Wellmer die Goldmedaille verliehen. Foto: Klaus WahmesBei der Großen Bremer Ruderregatta bekommt Wellmer die Goldmedaille verliehen. Foto: Klaus Wahmes

Meppen. Rudern ist für Sacharja Thairo Wellmer das Nonplusultra. Der Abiturient ist aber nicht nur auf dem Wasser ein echtes Ass, auch bei „Jugend forscht“ konnte der 17-Jährige schon einige vordere Platzierungen holen.

Angeblich passt zu jedem Menschen eines der ursprünglichen Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Bei Ruderer Sacharja Thairo Wellmer vom Wassersportverein Meppen sind es allerdings gleich zwei – Wasser und Luft. Doch nicht nur bei seinem Sport trifft er auf diese Elemente.

Fasziniert vom Rudern

Zum Rudern kam Wellmer im Jahr 2009. „Nachdem wir von Göttingen nach Meppen gezogen sind, hat meine Mutter nach einem spannenden Sport für mich gesucht und das Rudern gefunden. Seitdem bin ich von dieser Sportart fasziniert“, erzählt der 17-Jährige, der vor kurzem seine Abtiturprüfungen am Gymnsasium Marianum hinter sich gebracht hat und momentan auf die Ergebnisse wartet. Allzu schlecht dürften diese aber wohl nicht ausfallen, schließlich hat sich Wellmer in den letzten Jahren sehr bei „Jugend forscht“ engagiert und zuletzt beim 38. Landesentscheid gemeinsam mit Christoph Thale und Sebastian Berentzen den ersten Platz im Fachgebiet Chemie abgeräumt. Ihr Thema handelte davon, ob sich Wasserstoffperoxid als alternativer Energieträger der Zukunft eignet, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Deutsche Meisterschaften vor Augen

Für Wellmer, der gerne Gitarre spielt, scheinen Landesentscheide eine magische Anziehungskraft zu haben. „2016 habe ich beim Landesentscheid im Rudern den dritten Platz gemacht. Das war neben dem Sieg bei der Großen Bremer Ruderregatta Anfang Mai mein größter Erfolg“, erzählt Wellmer. So hat er sich für die nächsten Jahre auch weitere große Ziele gesetzt. „Bei den nächsten Landesmeisterschaften möchte ich noch weiter vorne landen“, sagt er ehrgeizig. Dabei unterstützt ihn auch sein Trainer Klaus Wahmes. „Bei guten Ergebnissen, kann ich mir gut vorstellen, dass wir mit Sacharja und seinen Teamkollegen an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen“, so Wahmes, der einen Wochenplan entworfen hat, bei dem seine Schützlinge bis zu sieben Tage in der Woche im Bootshaus oder auf dem Wasser trainieren. „Nur wenn das Wasser gefroren ist, gehen wir nicht nach draußen“, lächelt der Trainer. Seiner Mannschaft gefällt diese Einstellung, weiß sie doch selbst am besten, was einen Ruderer am meisten Ärgern kann: „Regen, Hagel oder Schnee ist alles nicht so schlimm. Der Wind kann einem aber alles kaputt machen.“


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