Tischtennis-Landespokal: Werpeloh auf Rang zwei SV Union Meppen ist die Nummer eins in Niedersachsen

Von Georg Bruns

Der SV Union Meppen darf sich mit Stephanie Eichhorn (links), Anja Brand und Anja Schumacher Landespokalsieger nennen. Foto: Georg BrunsDer SV Union Meppen darf sich mit Stephanie Eichhorn (links), Anja Brand und Anja Schumacher Landespokalsieger nennen. Foto: Georg Bruns

Gifhorn. Der emsländische Tischtennis-Fachverband kann mit dem Turnierergebnis seiner beiden Vertreter im Landespokal mehr als zufrieden sein.

Herren E: Der SV Werpeloh hatte sich zu Recht etwas ausgerechnet. Gegen den TSV Wettmar lag der Bezirkspokalsieger nach der ersten Einzelrunde zwar 1:2 zurück, fand aber die passende Antwort und konnte durch das Doppel mit Simon Lammers und Marcel Reinken egalisieren. Im späteren alles entscheidenden Abschlusseinzel war es Johannes Reinken vorbehalten, klar in drei Sätzen zum 4:3-Sieg zu vollenden.

Im anschließenden Showdown mit der TSG Bad Harzburg konnte die Mannschaft vom Hümmling ihr Potenzial nicht komplett abrufen und musste sich mit 2:4 geschlagen geben. Die Spielgewinne von Simon Lammers und Marcel Reinken reichten nicht aus. Dennoch ist Rang zwei in Niedersachsen ein respektables Ergebnis für den SV Werpeloh.

Damen B: Auch Union Meppen waren im Vorfeld gute Aktien bescheinigt worden. Der Aufsteiger in die Landesliga hatte an diesem Tage einen tollen Spirit und demonstrierte individuelle Qualität. Im Auftaktspiel konnte der TTC Helga Hannover, der mit der früheren Bawinkelerin Franziska Hartdegen angereist war, nur anfänglich mithalten. Nach der knappen 2:1-Führung der Emsländerinnen sorgte das Doppel mit Anja Brand und Stephanie Eichhorn für die Vorentscheidung. Das Duo ließ sich auch durch einen 0:2-Satzrückstand nicht entmutigen und triumphierte im fünften Durchgang nervenstark mit 13:11. Der Rest war Formsache, am Ende hieß es 4:1. Der einzige Minuszähler durch Anja Schumacher war im Nachhinein nicht mehr als ein Schönheitsfehler.

Der abschließende 4:0-Erfolg gegen den TSV Watenbüttel war eindeutig zu hoch, denn Stephanie Eichhorn und Anja Brand konnten ihr Einzel erst im Entscheidungssatz positiv gestalten. Danach resignierte das gegnerische Team. Union Meppen dagegen hat das Ticket für den Deutschlandpokal in Baiersbronn gelöst.