Lange Tour nach Balingen Nordhorn-Lingen soll geduldig bleiben

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Geduldig soll die HSG Nordhorn-Lingen (am Ball: Philipp Vorlicek) in Balingen-Weilstetten auf die Lücken in der gegnerischen Abwehr warten. Foto: LeißingGeduldig soll die HSG Nordhorn-Lingen (am Ball: Philipp Vorlicek) in Balingen-Weilstetten auf die Lücken in der gegnerischen Abwehr warten. Foto: Leißing

um Lingen. Eine lange Tour wartet auf die HSG Nordhorn-Lingen. Der Handball-Zweitligist muss am Samstag um 19 Uhr bei HBW Balingen-Weilstetten antreten. Etwa 22 Stunden werden die Niedersachsen insgesamt unterwegs sein. Sie hoffen auf etwas Zählbares.

Die personellen Voraussetzungen beim Zwei-Städte-Team, das fünf Spiele in Folge nicht gewonnen hat, sind nicht besser geworden. Mit Lasse Seidel, Alex Terwolbeck. Luca de Boer und Frank Schumann fallen wie beim unglücklichen 27:27 gegen TuSEM Essen vier Spieler aus. Und das bei einem starken Gastgeber, der allerdings die Saisonerwartungen nicht erfüllen konnte.

„Gallier von der Alb“ verpassen Bundesliga-Rückkehr

Denn eigentlich wollte Balingen-Weilstetten nach dem Abstieg direkt in die Bundesliga zurückkehren. Doch das klappt trotz der Verpflichtung vieler junger Top-Talente nicht. Der Kader wurde stark verändert. Die „Gallier von der Alb“ belegen Platz sieben mit 39:25 Punkten, weisen also drei Zähler mehr auf als die HSG auf Rang acht.

Fünf Heimsiege in Serie

Die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle, die im November beim Zwei-Städte-Team 22:24 verlor, hat die vergangenen fünf Heimspiele gewonnen. Am Doppelspieltag feierte sie einen 27:18-Erfolg gegen Rimpar, unterlag aber auch 21:28 in Aue.

Strobel Europameister

Bekanntester Akteur ist Martin Strobel. Er gewann 2016 mit der deutschen Mannschaft die Europameisterschaft und Bronze bei den Olympischen Spielen. Sein Bruder Wolfgang ist Geschäftsführer. Auch der Rückraumrechte Lars Friedrich ist nach dem Bundesligaabstieg geblieben. Im Tor steht Tomas Mrvka, der bei der EM im Januar im tschechischen Team starke Auftritte hatte. Jona Schoch setzt Akzente im linken Rückraum.

Warten auf die Lücke

„Eine Mannschaft mit einer gesunden Portion Härte, Tempo und hoher Laufbereitschaft“, weiß Bültmann. Von seinem Team erwartet er im Angriff viel Geduld. Keine schnellen Abschlüsse, sondern das Warten auf eine Lücke. „Das haben wir gegen Essen gut gemacht.“


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