30:30 beim TV Emsdetten HSG Nordhorn-Lingen mit Remis im Derby

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War einmal erfolgreich: Patrick Miedema (Mitte, Foto vom Hinspiel). Foto: ScholzWar einmal erfolgreich: Patrick Miedema (Mitte, Foto vom Hinspiel). Foto: Scholz 

Emsdetten. Ausverkaufte Halle, 60 Tore, zwei Rote Karte, viel Hektik und taktische Finessen – beim 30:30 (19:16) in der 2. Handball-Bundesliga zwischen dem TV Emsdetten und der HSG Nordhorn-Lingen sind die 2030 Zuschauer am Ostermontag voll auf ihre Kosten gekommen.

„Auf jeden Fall bin ich zufrieden mit unserem Spiel. Wie wir gespielt haben, war wirklich top“, fasste HSGCoach Heiner Bültmann das Derby zusammen. „Unisono haben alle gesagt, dass das heute Werbung für den Handball war.“ Bültmann sprach von einem echten Spektakel. Kämpferisch und auch taktisch sei es von beiden Seiten ein Bombenspiel gewesen. Einziger Kritikpunkt des Trainers: „19 Gegentore in einer Halbzeit waren viel zu viel. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.“ Andererseits habe man in der ersten Halbzeit auch 16 Treffer geworfen.

In zwei Phasen der Partie drohte Emsdetten davonzuziehen, aber Nordhorn-Lingen ließ sich nicht abschütteln. Am Ende hatte die HSG sogar die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden. Zweimal hatte Jens Wiese den Siegtreffer in der Hand. Während der zweite Versuch beim Freiwurf aus elf Metern (Bültmann: „Den trifft man nicht.“) eher unter die Rubrik unmöglich fiel, war der 30-Jährige zuvor sechs Meter vor dem Tor freigespielt worden. „Aber den hat der Torwart gehalten. Da habe ich schon gedacht, schade, da hätten wir auch gewinnen können“, haderte Bültmann allerdings nur kurz mit der Szene. Rückblickend gehe das Ergebnis aber total in Ordnung, ergänzte er.

Heiny sieht Rot

In Ordnung sei auch die Rote Karte gegen Toon Leenders gewesen, der nach seiner dritten Zweiminutenstrafe nicht mehr weiterspielen durfte. „Das waren harte Fouls, was im Handball vorkommt. Das war okay“, so Bültmann. Weniger einschätzen konnte er die direkte Rote Karte nach einem Gerangel zwischen HSG-Spieler Lutz Heiny und Emsdettens Merten Krings. Bültmann: „Ganz unübersichtlich. Krings ist rechts spektakulär hingefallen. Ich muss mir das Video noch mal anschauen.“ Weil Seidel, Terwolbeck und Schumann ohnehin fehlten, wurde es immer übersichtlicher auf der HSG-Bank.

Das nächste Spiel bestreitet die HSG am 15. April im Euregium gegen den Bergischen HC.


Emsd. - HSG 30:30 (19:16)

TV Emsdetten: Ferjan, Madert (15 P.), Weischer (2/2), Krings (7), Franke (5), Terhaer, Hubner, Kolk, Steffen, Drager (1), Holzner (4/3), Wesseling, Adams (10/1), Kropp (1).

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester (11 P.) (1), Bartels, Verjans (7), Heiny (3), Leenders (1), Mickal (7/1), Miedema (1), Fraatz (1), Terwolbeck, de Boer (1), Vorlicek (1), Wiese (7), Smit.

Siebenmeter: 6/7 (Weischer trifft in der 2. und 13. und wirft in der 38. daneben; Adams trifft in der 20.; Holzner trifft in der 25. und 27. – 1/2 (Mickal trifft in der 7. und scheitert in der 50. am Torwart).

Zeitstrafen: 10 Min. (Holzner, 6.; Drager, 8., 34.; Adams, 25.; Kropp, 50.) / 12 Min. (Wiese, 18.; Heiny, 25.; de Boer, 25.; Leenders, 31., 43., 48.)

Rote Karten: - / Leenders (48.), Heiny (51.)

Zuschauer: 2030 in der Ems-Halle in Emsdetten.

Schiedsrichter: Sebastian Grobe / Adrian Kinzel.

Beste Spieler: Adams, Franke, Krings / Verjans, Mickal, Wiese.

Spielfilm: 1:0 (2.), 3:1 (3.), 5:3 (5.), 7:6 (10.), 7:7 (10.), 11:9 (17.), 12:12 (24.), 17:16 (29.), 19:16 (Hz.), 21:17 (32.), 22:18 (35.), 22:20 (37.), 23:21 (40.), 23:23 (42.), 23:24 (43.), 26:25 (48.), 27:27 (52.), 29:30 (58.), 30:30 (E).

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