Ostermontag beim TV Emsdetten Nordhorn-Lingen erwartet ein Derby auf Augenhöhe

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Ein packendes Duell lieferten sich die HSG Nordhorn-Lingen und der TV Emsdetten zuletzt in der Emslandarena. Das Team um Patrick Miedema setzte sich 25:23 durch. Foto: ScholzEin packendes Duell lieferten sich die HSG Nordhorn-Lingen und der TV Emsdetten zuletzt in der Emslandarena. Das Team um Patrick Miedema setzte sich 25:23 durch. Foto: Scholz 

Lingen. „Ein Derby ist immer etwas ganz Besonderes“, sagt Trainer Heiner Bültmann: Am Ostermontag um 17 Uhr tritt Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen beim TV Emsdetten an. Eine tolle Kulisse, Stimmung sowie ein interessantes und leidenschaftlich geführtes Duell scheinen garantiert.

„Es ist nicht wie bei Schalke gegen Dortmund“, weiß Bültmann. „Aber die Rivalität zwischen beiden Mannschaften ist groß.“ Die Spieler kennen sich seit Jahren. Einige studieren gemeinsam in Münster. TVE-Trainer Daniel Kubes hat bei der HSG gespielt. „Das sind schon besondere Emotionen“, erklärt der HSG-Coach, der viele Anhänger aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim erwartet.

Zuletzt siegte jeweils der Gastgeber

In den vergangenen beiden Jahren hat jeweils die Heimmannschaft gewonnen. In der Hinrunde der aktuellen Serie hat das Zwei-Städte-Team einen 25:23-Erfolg in der Lingener Emslandarena vorgelegt. „Wir würden diese Serie gern brechen“, gibt Bültmann ein Ziel aus. In der Saison 2014/15 hat die HSG beide Partien gewonnen, eine Serie davor aber auch beide verloren.

Heimrecht kleiner Vorteil

Bültmann geht von einem Derby auf Augenhöhe aus, wegen des Heimrechts vielleicht mit einem kleinen Vorteil für Emsdetten, das in der Tabelle den neunten Platz belegt, zwei Ränge und drei Punkte hinter der HSG.

„Richtig Qualität“

Der Gast muss besonders auf die Emsdettener Achse Merten Krings und André Kropp achten. Krings ist sehr torgefährlich, sucht immer wieder Kropp als Anspielstation, der für Bültmann einer der besten Angriffs-Kreisläufer der Liga ist. Gefährlich sind auch Jasper Adams im linken Rückraum, ein niederländischer Nationalmannschaftskollege von Toon Leenders und Patrick Miedema, sowie Rechtsaußen Marten Franke. Dazu kommt Torwart Konstantin Madert. „Emsdetten hat richtig Qualität“, warnt Bültmann.

Geduld gefragt

Gegen die kompakte 6:0-Abwehr des Gastgebers sind Geduld und mehr Längen im Angriff gefordert als zuletzt bei der 22:31-Heimniederlage gegen Bietigheim. Wichtig ist der schnelle Rückzug. Zudem sollen die HSG-Handballer in der Derby-Atmosphäre kühlen Kopf bewahren.

Trio fehlt

Verzichten muss Bültmann weiter auf Frank Schumann, Alex Terwolbeck und wohl auch wieder auf Lasse Seidel, der in Wilhelmshaven auf die Schulter gestürzt ist. Zwar ergab die Untersuchung keine Risse, aber doch eine starke Verstauchung. Seidel kann zwar trainieren, aber nicht werfen. Damit fällt er erneut im zentralen Rückraum als Terwolbeck-Vertreter aus. Den Part werden wieder Patrick Miedema und Nicky Verjans übernehmen.


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