8:5-Sieg im Abstiegskampf SV Bawinkel: Der Euphorie folgte das große Zittern

Von Georg Bruns

Zufrieden mit dem Sieg im Abstiegsduell mit TuSG Ritterhude: das Bawinkeler  Duo Antonia Joachimmeyer und Nina Längert. Foto: Georg BrunsZufrieden mit dem Sieg im Abstiegsduell mit TuSG Ritterhude: das Bawinkeler Duo Antonia Joachimmeyer und Nina Längert. Foto: Georg Bruns

Bawinkel. In der Tischtennis-Damenoberliga hat der SV Bawinkel im Abstiegskampf mit dem 8:5-Sieg gegen die TuSG Ritterhude das erste von zwei finalen Spielen gewonnen.

So noch nie dagewesen: Anfänglich lief alles für die Heimmannschaft. Einmal mehr zeigte sich, dass die Eingangsdoppel richtungsweisend für den weiteren Verlauf sind. Der 2:0-Vorsprung führte zu einer Kette von Einzelerfolgen. Schnell stand es 5:0, dann 7:1. Alles passte.

Pleus verliert gegen Angstgegnerin

Die emsländische Überlegenheit manifestierte sich in mehreren individuellen Details: Die jugendliche Unbekümmertheit von Antonia Joachimmeyer, die Vielseitigkeit von Claudia Meer und das druckvolle Spiel von Nina Längert. Der erste Minuszähler von Rita Pleus gegen ihre Angstgegnerin Svenja Schmitt, die sie – nach eigenen Worten – noch nie geschlagen hat, schien nicht mehr als ein Schönheitsfehler zu sein. Doch dann kam ein Bruch ins Spiel. Die Gäste holten auf, und zwar Punkt auf Punkt, und brachten das heimische Team noch in die Bredouille. So unterlag Nina Längert knapp im Entscheidungssatz, Rita Pleus scheiterte trotz einer 2:0-Satzführung und schließlich konnte Antonia Joachimmeyer zwar einen 0:2-Rückstand egalisieren, musste in Durchgang fünf jedoch passen. Als dann auch Claudia Meer patzte, lagen die Nerven blank.

Längert sichert den Erfolg

Die cool aufspielende Nina Längert sorgte schließlich mit einem Fünfsatzerfolg, in dem sie ihr ganzes Repertoire abrief, für den vielumjubelten 8:5-Endstand.

SV Bawinkel: Meer (2), Längert (2), Joachimmeyer (2), Pleus, Joachimmeyer/Trepohl (1), Meer/Längert (1).