28:24-Erfolg in Wilhelmshaven Fast wie immer: Nordhorn-Lingen Derbysieger

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Schwer zu stoppen: Pavel Mickal erzielte beim 28:24-Erfolg der HSG Nordhorn-Lingen im Bezirks-Derby beim Wilhelmshavener HV acht Tore. Es war sein 400. Spiel für das Zwei-Städte-Team. Foto: ScholzSchwer zu stoppen: Pavel Mickal erzielte beim 28:24-Erfolg der HSG Nordhorn-Lingen im Bezirks-Derby beim Wilhelmshavener HV acht Tore. Es war sein 400. Spiel für das Zwei-Städte-Team. Foto: Scholz

Wilhelmshaven. Derbysieg! Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen hat sich am Samstagabend im Bezirks-Duell beim Wilhelmshavener HV mit 28:24 (12:9) durchgesetzt. Damit verbesserte das Zwei-Städte-Team seine Bilanz gegen den Gastgeber vom Jadebusen auf 15 Siege, vier Unentschieden und nur drei Niederlagen.

HSG-Trainer Heiner Bültmann war geradezu begeistert von der Vorstellung seiner Mannschaft. „Das war klasse. Ein richtig gutes Spiel.“ Grundlage des Erfolgs war eine über 60 Minuten starke Abwehr. „Wir haben Wilhelmshaven immer wieder ins Zeitspiel gezwungen, sogar in Unterzahl“, sagte der Coach

50 HSG-Fans zufrieden

Vor 1169 Zuschauern in der Nordfrost-Arena, darunter gut 50 Gäste-Fans, verpasste der Gastgeber im elften Anlauf den zweiten Heimsieg gegen die Nordhorn-Lingen. Der einzige gelang dem damals gerade in die Bundesliga aufgestiegenen Wilhelmshavenern im September 2002 (21:19).

Keeper Buhrmester trifft zum 8:7

Samstag geriet das Team von Trainer Christian Köhrmann, der auf vier Spieler verzichten musste, spätestens nach der Halbzeitpause endgültig auf die Verliererstraße. Die Mannschaft mit Jörn Wolterink, der von 2003 bis 2005 für die HSG aktiv war und jetzt von der SG Neuenhaus-Uelsen nach Wilhelmshaven wechselte, lag beim 7:6 (16.) nur ein einziges Mal in der gesamten Partie vorn. Lutz Heiny glich aus. Ausgerechnet Torwart Björn Buhrmester sorgte für die erneute Führung der Gäste. Gerade zwei Sekunden vor Ablauf der Zeitstrafe gegen Sebastian Maas erzielte der Keeper, der den Wurf von Lukas Kalafut abgewehrt hatte, schon seinen dritten Saisontreffer.

Doppelte Zeitstrafe für de Boer

Richtig eng wurde es, als Luca de Boer, der neben Toon Leenders im Innenblock gefiel, eine doppelte Zeitstrafe kassierte. Wegen eines Fouls und der Aufregung über die vermeintliche „Einlage“ des Gegners. Als auch noch Patrick Miedema auf die Strafbank musste, war es durchaus kritisch. „Wir haben lange in Unterzahl gespielt, aber diese Phase nur 0:1 verloren“, erklärte Bültmann.

Sieben Tore Vorsprung

Die HSG hatte sich bereits 5:2 (7.) abgesetzt, lag beim 11:8 (29.) und 12:9 zur Halbzeit wieder mit drei Treffern vorn. Dabei trafen Miedema und Mickal, der in seinem 400. Spiel für die HSG mit acht Treffern bester Gäste-Schütze war, ins verwaiste Wilhelmshavener Tor. Im zweiten Durchgang setzten sich die Gäste immer weiter ab; zeitweise sogar auf sieben Tore. „Da haben wir den Druck hochgehalten“, bescheinigte der Trainer Miedema und Lasse Seidel auf der Spielmacher-Position eine gute Leistung. Akzente setzte auch Lutz Heiny.

Fraatz dabei

HSG-Trainer Heiner Bültmann konnte auch auf Yannick Fraatz zurückgreifen. Der Rechtsaußen hatte sich beim 31:26 gegen Konstanz bei einem Sturz die rechte Hand verstaucht.

Am 25. März in der Emslandarena gegen den Tabellenzweiten

Das nächste Spiel bestreitet das Zwei-Städte-Team am 25. März um 17 Uhr in der Lingener Emslandarena gegen den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim.


Wilhelmshavener HV - HSG Nordhorn-Lingen 24:28 (9:12)

Wilhelmshavener HV: Doden (1 Parade), Lupke (9 Paraden), Ten Velden, Maas (2), Lehmann,Kalafut (2), Smits (8/3), Postel, Vorontsov (1), Kohler, Kozul, Wolterink, Schwolow (8), Andrejew, Drechsler (3).

HSG Nordhorn-Lingen: Kaleun, Buhrmester (8 Paraden, 1 Tor), Verjans (3), Heiny (5), Leenders (2), Mickal (8/1), Miedema (1), Fraatz, de Boer (1), Vorlicek, Wiese (2), Smit, Seidel (5/3)

Siebenmeter: 3/4 (Smits, 46., trifft die Latte, aber verwandelt auch dreimal) – 4/4 (Seidel trifft dreimal, Mickal einmal).

Zeitstrafen: 12 Min. (Kalafut, 14.; Maas, 19.; Postel, 26., 48.; Vorontzov, 29.; Smits, 51.) / 10 Min. (de Boer, 22., 22.; Miedema, 24.; Heiny, 47.; Leenders, 58.)

Zuschauer: 1169 in der Nordfrost-Arena in Wilhelmshaven, darunter etwa 50 HSG-Anhänger..

Schiedsrichter: Michael Borchardt / Lukas Grude (beide Altlandsberg in Brandenburg).

Beste Spieler: Schwolow, Smits / Heiny, Mickal, Seidel, Leenders, de Boer.

Spielfilm: 1:2 (3.), 2:4 (6.), 2:5 (8.), 5:5 (11.), 5:6 (14.), 7:6 (16.),7:8 (21.), 8:9 (27.), 8:11 (29.), 9:12 (Hz.), 9:14 (33.), 11:14 (35.), 14:18 (39.), 16:23 (45.), 17:24 (48.), 20:25 (52.), 22:26 (55.), 24:27 (59.), 24:28 (E).

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