Terwolbeck am Knöchel operiert Verjans bleibt bis 2020 bei der HSG Nordhorn-Lingen

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Bleibt bis 2020 bei der HSG Nordhorn-Lingen: der Niederländer Nicky Verjans. Foto: ScholzBleibt bis 2020 bei der HSG Nordhorn-Lingen: der Niederländer Nicky Verjans. Foto: Scholz 

Lingen. Weitere Vertragsverlängerung bei der HSG Nordhorn-Lingen: Nicky Verjans bleibt bis 2020 beim Handball-Zweitligisten. „Er ist ein Gesicht des Vereins“, stellt Trainer Heiner Bültmann fest, der in den nächsten Wochen auf Alex Terwolbeck verzichten muss. Der Spielmacher wurde am Knöchel operiert.

Verjans ist 2005 schon als 17-Jähriger gemeinsam mit dem Tschechen Pavel Mickal zur HSG gekommen. Von 2010 bis 2012 spielte er für den Erstligisten TuS Nettelstedt-Lübbecke. 1290 Tore in 357 Spielen weist die Statistik des 30-jährigen Linkshänders bei der HSG auf. Der Niederländer ist mit Frau Ines und zwei Töchtern längst in der Region heimisch geworden. Er hat in Nordhorn ein Haus gekauft und ist neben seinem Masters-Studium in Maastricht beruflich in Lingen engagiert. „Wir haben uns in den letzten Jahren echt etwas aufbauen können“, sagt er.

Nächste Serie wieder Rechtsaußen

„Es ist wichtig, dass wir solche Spieler halten, die sich mit uns identifizieren“, erklärt HSG-Geschäftsführer Gerd Blömers. „Ich freue mich sehr, dass Nicky weiterhin Teil unseres Teams ist. Er ist ein Spieler, der immer mitdenkt, sich viel mit Handball beschäftigt und Spaß daran hat, sich und die Mannschaft ständig weiterzuentwickeln“, betont Bültmann. Der Coach hat ab der nächsten Serie andere Aufgaben für Verjans, der seit 2012 zumeist im Rückraum aktiv war. Er soll wieder mehr auf seiner früheren Stammposition auf Rechtsaußen auflaufen. „Zurück zu den Wurzeln“, erklärt der Coach, der die Vielseitigkeit des Spielers schätzt. „Das ist auch für Nicky spannend.“

Comeback in sechs Wochen?

Nicht so spannend bleibt, wer Terwolbeck im zentralen Rückraum ersetzt. Das haben zuletzt schon Patrick Miedema und Lasse Seidel erledigt. Terwolbeck, der Ende der Hinrunde nach einem Sehnenriss im Daumen ausfiel, hat sich gegen Aue nicht zum ersten Mal am rechten Knöchel verletzt. Er ist am Mittwoch operiert worden. „Vernarbungen sind geglättet worden“, erläutert der Trainer, der hofft, dass der Mannschaftskapitän in sechs Wochen wieder zur Verfügung steht.


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