Hallenspringturnier des RFV Werlte Lokalmatador Hendrik Borgmann gewinnt Großen Preis

Von Helmut Diers

Sieger im Großen Ponypreis von Werlte wurde Lokalmatador Hendrik Borgmann. Auf den Plätzen folgten Hanna Schreyer vom RV zeven und Giulia Maria Schöttler vom RFV Großenwiehe (v.l.). Foto: Helmut DiersSieger im Großen Ponypreis von Werlte wurde Lokalmatador Hendrik Borgmann. Auf den Plätzen folgten Hanna Schreyer vom RV zeven und Giulia Maria Schöttler vom RFV Großenwiehe (v.l.). Foto: Helmut Diers

Werlte. Hendrik Borgmann heißt der Sieger im Großen Ponypreis des Hallenspringturniers des RFV Werlte. Der Lokalmatador ließ im Stechen im Springen der Klasse M* die Konkurrenz fast nach Belieben hinter sich.

„Ich habe mir den Sieg erhofft, aber es kann auch schnell schief gehen“, freute sich der 15-jährige Ponyspringreiter des RFV Werlte über sein Kunststück. „Da war noch Luft nach oben“, zeigte sich Borgmann in seinem letzten Ponyjahr begeistert von der Leistung seines Ponywallachs Flor van de Mispelaere, der sowohl im Umlauf als auch im Stechen, das neun Reiter erreichten, nicht den Hauch einer Unsicherheit zeigt. „Man musste schon zügig reiten, um vorn zu sein. Aber mit einem erfahrenen Pony wie Flor van de Mispelaere, der schon bei Europameisterschaften gestartet ist, geht das.“

Rang vier in der L-Gesamtwertung

Rang zwei im Großen Preis sicherte sich mit zwei Sekunden Rückstand auf Borgmann Hanna Schreyer vom RV Zeven mit Cacau. Die Bronzeschleife ging an Giulia Maria Schöttler auf Manni vom schleswig-holsteinischen RV Großenwiehe. Das zweite Springen der Klasse M* Tags zuvor hatte Borgmann fehlerfrei auf Platz zwei beendet. Es siegte Pia Alfert auf Mr. X vom RV Ahaus-Ammeln. Rang zwei reichte am Ende für Borgmann zum Sieg in der Gesamtwertung der M*-Tour. Die Gesamtwertung der L-Tour sicherte sich Rosalie Rolf auf Makuna Matata WE vom RV Rosenbusch Oberneuland. Hendrik Borgmann belegte in der L-Gesamtwertung mit Flor van de Mispelaere Rang vier.

„Absoluter Topsport“

Das Hallenspringturnier, in dem vier bundesweit reine Ponyspringprüfungen der Klasse L und M* ausgeschrieben waren, hat seinen Härtetest trotz aller Unkenrufe bestanden. „Das war in den Ponyspringen absoluter Topsport“, war oft in Werlte zu hören. Optimale Bodenverhältnisse in der Halle und optimale Reiterbetreuung sorgten dafür, dass Ponyreiter als allen Teilen Deutschlands sagten: „Wir kommen wieder“. „Auch die Resonanz im Publikum war toll“, zog Simone Borgmann vom Turnierausschuss des Vereins ein positives Fazit. „Ich freue mich, dass alles geklappt hat“. Eine Wiederholung des Hallenspringturniers mit eigenen Ponyprüfungen mit Reitern aus Bundes- und Landeskadern ist durchaus denkbar. „Das müssen wir im Vorstand noch genau überlegen“, meinte dazu Simone Borgmann. „Es war eine erfolgreiche Veranstaltung, alle haben voll mitgezogen. Ein großes Lob an Simone Borgmann, die die Ponycrew ausgezeichnet angelockt und betreut hat“, gab es für Simone Borgmann ein ganz dickes Lob von Werltes Vereinsvorsitzenden Petra Eilers.

Johannes Griesen belegt Platz vier

Den Großen Preis bei den Großpferden des Hallenturniers konnte im Stechen des M*-Springens Johanna Beckmann mit Cheenook in 29,93 Sekunden für sich entscheiden. Die Pony-Bundeskaderreiterin aus dem schleswig-holsteinischen RV Gemeinde Marne bewies damit, dass sie auch schon bei den Großpferden kräftig mitmischt. Den Silberrang belegte Kerstin Willenborg vom RFV Bösel in 32,52 Sekunden. Platz drei fiel an Lisa Kleine Lamping in 33,56 Sekunden vom RFV Gemeinde Lindern. In 35,43 Sekunden sicherte sich Johannes Griesen vom RFV Werlte Rang vier. Die Springprüfung Klasse M* einen Tag vorher gewann Julia Kanjahn auf Snuggles in 54,07 Sekunden von der Waldreitschule Dötlingen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Thomas Düing vom RFV Herzlake und Hubert Hermeling vom RFV Gemeinde Lindern.