31:26 vor 1965 Zuschauern Nordhorn-Lingen beendet Konstanzer Serie

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Nordhorn. Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen hat sich vor 1965 Zuschauern im Euregium mit 31:26 (16:13) gegen die HSG Konstanz durchgesetzt. Damit beendete das Zwei-Städte-Team die Serie des Gastes, der nach 8:2 Punkten in Folge die erste Niederlage 2018 kassierte.

Trainer Heiner Bültmann bekannte, dass bei seinem Team nach der 25:30-Heimniederlage gegen Rimpar „Druck auf dem Kessel war“. Nach einer richtig guten Trainingswoche erkannte er im Spiel viele Elemente wieder. Dabei musste sich der Gastgeber ohne Mittelmann Alex Terwolbeck, der sonst das Spiel lenkt, „neu erfinden. Wir haben den Druck hochgehalten. Die Mannschaft hat sich belohnt.“

Gästetrainer Eblen: Sieg verdient

Auch Gästetrainer Daniel Eblen, immerhin schon seit 2004 in Konstanz, sprach von einem verdienten Sieg des Gastgebers. Es sei schwer gewesen, gegen den variablen und beweglichen Rückraum des Gegners zu bestehen. „Uns haben Tempo und Aggressivität gefehlt, um die Abwehr richtig in Bewegung zu bringen“, sagte Eblen, der auch die Konstanz im Angriff vermisste.

Gastgeber kommt stark in die Partie

Das Zwei-Städte-Team kam stark in die Partie, stand gut in der Abwehr, packte energisch zu. Auch wenn es längst nicht jeden Angriff mit einem Torerfolg abschloss, zog es nach zehn Minuten doch auf 6:1 davon. Beim ersten Treffer hatte die HSG noch etwas Glück. Nach dem abgeblockten Wurf von Philipp Vorlicek prallte der Ball genau zu Yannick Fraatz, der insgesamt zehn Tore zum Sieg beisteuerte.

Erstes Feldtor für den Gast in der zehnten Minute

Torwart Björn Buhrmester hatte nicht unerheblichen Anteil daran, dass die Blau-Gelben vom Bodensee erst nach genau 9:42 Minuten zum ersten Feldtor kamen. Zuvor hatten die Gäste nur per Siebenmeter durch Paul Kaletsch getroffen, der zuletzt beim klaren Sieg gegen Aue zwölf Treffer erzielt hatte. Sein Team fand bis dahin einfach keine Lücke in der Abwehr von Nordhorn-Lingen.

8:2-Führung

Doch das Zwei-Städte-Team verlor nach der 8:2-Führung (13.) die Leichtigkeit, ließ mehr Möglichkeiten ungenutzt. Der Gast kam mehrfach bis auf drei Treffer heran. Nach einem Drei-Tore-Lauf schien eine klarere Pausenführung möglich, doch Konstanz legte einen Dreierpack nach. Beim 16:13 wurden die Seiten gewechselt.

Konstanz gleicht dreimal aus

Dreimal glich Konstanz nach der Pause aus. Erstmals durch Tom Wolf zum 19:19 (36.), dann zum 21:21 (43.) und zum 22:22 (45.). Zu einer Führung reichte es für die Gäste, die in der Hinrunde knapp mit 24:25 gegen Nordhorn-Lingen verloren, nicht. In dieser Phase stand der Gastgeber nicht so sicher in der Abwehr. Da hätte die Partie noch kippen können.

„Gute Mannschaftsleistung“

Mit einem Drei-Tore-Lauf durch Yannick Fraatz, Philipp Vorlicek und Pavel Mickal setzte sich Nordhorn-Lingen wieder auf 25:22 ab, beendete die kurze Schwächephase. Am Ende hieß es 31:26. „Dank einer guten Mannschaftsleistung“, erklärte Bültmann.


HSG Nordhorn-Lingen - HSG Konstanz 31:26 (16:13)

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester (22 Paraden), Kaleun (0 Paraden, bei einem Siebenmeter); Verjans (1), Heiny (1), Leenders, Mickal (4), Miedema, Fraatz (10), de Boer (3), Vorlicek (4), Wiese (2), Smit, Seidel (6/4).

HSG Konstanz: M. Wolf (eine Parade, ab 53. und bei zwei Siebenmetern), Poltrum (10 Paraden, bis 53.); Schlaich (3), Riedel (6), Wolf (2), Oehler, Kaletsch (4/3), Krüger (1), Maier-Hasselmann, Jud, Berchtenbreiter (2), Schwarz (3), Klingler (5).

Siebenmeter: 4/4 (Seidel trifft jeweils) - 3/3 (Kaletsch verwandelt jeweils).

Zeitstrafen: 4 Min. (Vorlicek, 33.; Miedema, 43.) / 10 Min. (Riedel 17., 26.; Schwarz, 39.; Kaletsch, 45.; Oehler, 50.).

Zuschauer: 1965 im Nordhorner Euregium.

Schiedsrichter: Julian Fedtke / Niels Wienrich (beide Berlin)

Beste Spieler: Buhrmester, Fraatz, Seidel / Riedel, Klingler, Berchtenbreiter.

Spielfilm: 1:1 (2.), 3:1 (5.), 6:1 (10.), 8:2 (13.), 8:4 (16.), 9:6 (19.),11:7 (21.), 13:10 (25.), 15:10 (28.), 16:13 (Hz.), 17:16 (33.), 19:19 (36.), 21:19 (39.), 21:21 (43.), 23:22 (46.), 25:22 (48.), 27:23 (51.), 28:25 (57.), 31:26 (E).

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