Lohne holt wichtigen Punkt Volleyball: SC Spelle siegt in Richtung Klassenerhalt

Von Kim Patrick von Harling

Durch eine Siegesserie haben die Spielerinnen des SC Spelle-Venhaus den Klassenerhalt wieder in der eigenen Hand. Foto: Lars SchröerDurch eine Siegesserie haben die Spielerinnen des SC Spelle-Venhaus den Klassenerhalt wieder in der eigenen Hand. Foto: Lars Schröer

Meppen. Die Regionalliga-Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus sammeln weiter wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Durch den jüngsten Sieg gegen den VfL Oythe II (3:0) bringen sie sich in eine komfortable Ausgangslage im Saisonendspurt. Zwar verlor Union Lohne, ergatterte aber beim 2:3 gegen den Oldenburger TB einen Punkt, der in der Endabrechnung entscheidend sein kann.

Regionalliga, Frauen: Der SC Spelle-Venhaus startet eine Siegesserie zur richtigen Zeit: Das 3:0 beim VfL Oythe II am Samstag war bereits der dritte Erfolg in Folge. Durch die weiteren drei Punkte beträgt der Vorsprung zum ersten direkten Abstiegsplatz bereits sieben Punkte, jedoch verzeichnet der Drittliga-Absteiger auch ein Spiel mehr als die Konkurrenz im Tabellenkeller. „Für den Sieg mussten wir uns allerdings phasenweise richtig ins Zeug legen“, betonte Spelles Maren Kreuzeberg nach dem Auswärtssieg beim Schlusslicht. So entschied der Gast den ersten Satz knapp mit 25:22. Deutlich fiel der zweite Durchgang mit 25:17 aus, Eva Bramschulte brachte Spelle durch eine Aufschlagserie auf Kurs. Nach dem 25:21 im finalen Satz freute sich Kreuzeberg über die „drei weiteren enorm wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt“.

Spelle verzeichnet mit nun 17 Punkten genauso viele wie Union Lohne. Zwar verloren die Grafschafterinnen knapp mit 2:3 am Sonntag gegen den Oldenburger TB, der eine Zähler könnte jedoch im Abstiegskampf Gold wert sein. Zumal dieser Punkt angesichts der weiterhin angespannten Situation mit vielen kranken und verletzten Spielerinnen so nicht unbedingt absehbar war. So halfen erneut die Talente Merle Gossling und Linda Frese in der ersten Mannschaft aus. „Mit dem Punkt sind wir nach dem Spielverlauf zufrieden“, bilanzierte Lohnes Coach Harald Nüsse.

Oberliga, Frauen: Mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein war der FC Leschede am Samstag in seinen letzten Heimspieltag gegangen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Jansen, die bereits vor dem Anpfiff als Meister und Aufsteiger festgestanden hatte, setzte seine beeindruckende Siegesserie fort. Gegen den FC Schüttorf (3:0) und Blau-Weiß Emden-Borssum (3:2) fuhren die Emsländerinnen ihre Erfolge Nummer 13 und 14 ein. Somit behält der FCL vor dem Saisonfinale seine blütenweiße Weste: 14 Siege aus 14 Spielen. „Auch wenn wir einen Punkt liegen gelassen haben, bin ich zufrieden mit der Leistung. Nach einem Rückstand ein solches Spiel zu drehen, zeichnet einen Tabellenführer aus“, war Jansen mit Blick auf das 3:2 gegen Emden-Borssum stolz auf seine Mannschaft. Tatsächlich zeigten die Leschederinnen nach einem dominanten Auftritt gegen Schüttorf auch Comeback-Qualitäten gegen die Blau-Weißen, lag die Jansen-Truppe doch zwischenzeitlich nach Sätzen mit 1:2 zurück.

Landesliga I, Frauen: Mit zwei 3:1-Siegen gegen den SV Wietmarschen III und FTC Hollen am Samstag festigt der SV Alemannia Salzbergen II seinen dritten Tabellenplatz. „In der ersten Begegnung gegen SV Wietmarschen III fanden wir kaum ins Spiel“, berichtete Salzbergens Co-Trainerin Christina Lammers. „Wir konnten uns in den ersten zwei Sätzen zu keiner Zeit mit ein paar Punkten in Führung bringen.“ Dennoch behauptete sich die Verbandsliga-Reserve am Ende gegen das Tabellenschlusslicht. Vor allem Daniela Leifeling überzeugte mit guten Zuspielen, auch die Jugendspielerin Emma Felix präsentierte sich stark. „Maren Schmackers im Mittelblock und Maite Becke in der Annahme machten es Hollen schwer, uns den vierten ansatzweise abzunehmen“, sagte Lammers mit Blick auf den entscheidenden Satz gegen den FTC.

Landesliga II, Frauen: Zwei Spiele, drei Stunden, sechs Punkte: Der SC Spelle-Venhaus II dominierte an seinem letzten Heimspieltag sowohl den Spitzenreiter VfL Lintorf II als auch den Vorletzten TuS Neuenkirchen jeweils mit 3:0. Zwar agierte Lintorf in der Annahme sowie in der Abwehr stark, das kümmerte Spelle aber nur wenig. Trainer Hermann Preun stellte seine Mannschaft optimal ein. Martina Finke übernahm die Libera-Position von der abwesenden Ilka Wagner, im Angriff drehten Melanie Rietmann und Kirsten Niehaus vor allem im letzten Durchgang auf. Am Ende stand ein 25:20, 26:24, 25:18. Deutlich fiel das zweite Spiel gegen Neuenkirchen aus: 25:11, 25:16, 25:17. Marie Rauen führte klug Regie, die Angreiferinnen erledigten ihren Job souverän.