Verjans-Einsatz Mittwoch fraglich Nordhorn-Lingen: Sofort hellwach gegen Aue

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Noch fraglich ist der Einsatz von Nicky Verjans nach einer Knieverletzung. Die HSG Nordhorn-Lingen erwartet Mittwoch im Euregium den EHV Aue. Foto: ScholzNoch fraglich ist der Einsatz von Nicky Verjans nach einer Knieverletzung. Die HSG Nordhorn-Lingen erwartet Mittwoch im Euregium den EHV Aue. Foto: Scholz

Nordhorn. Keine leichte Aufgabe für die HSG Nordhorn-Lingen: Der Handball-Zweitligist erwartet am Mittwoch um 19.30 Uhr im Euregium den EHV Aue, der sich in den letzten Wochen im Aufwind befindet. „Wir sind gewarnt“, erklärt Trainer Heiner Bültmann.

Das Zwei-Städte-Team machte nach der 24:26-Niederlage am Freitag in Hagen am Wochenende frei. Montag begann die intensive Vorbereitung auf das Duell mit Aue. Dabei bedauerte Bültmann, dass es wegen einer technischen Panne keine Bewegtbilder von der Partie in Hagen gab. „Da hätten wir einiges mitnehmen können.“ Die Analyse fiel deutlich aus: „So ein Start darf nicht wieder passieren“, stellte der Coach fest. Sein Team lag 0:5 hinten und musste dem Rückstand bis zum bitteren Ende hinterherlaufen.

Angriff muss effizienter sein

Die Abwehr kam nach der frühen Auszeit besser zurecht. Die HSG kassierte in den verbleibenden 55 Minuten nur noch 21 Gegentore. Dass es im Angriff nicht wie erhofft lief, dürfte auch an der wegen personeller Sorgen nicht gerade optimalen Wintervorbereitung liegen. „Wir müssen konzentriert und ruhig zum Abschluss kommen“, weiß Bültmann. Und natürlich effizienter sein. In Hagen ließ das Zwei-Städte-Team zu viele freie Bälle liegen. An der Verbesserung habe die Mannschaft ganz gezielt im Training gearbeitet.

„Kämpferisch ans Limit gehen“

Bültmann fordert von seinen Spielern, die in der Hinrunde erstmals in Aue gewannen, kämpferisch eine Top-Leistung. „Da müssen wir ans Limit gehen“, weiß er, dass es noch einige Trainingseinheiten braucht, ehe die Mannschaft auch spielerisch wieder auf Top-Niveau ist. Fraglich bleibt der Einsatz von Nicky Verjans. Der Niederländer hat sich in Hagen kurz vor Ende am Knie verletzt.

EHV hat die Abstiegsränge verlassen

Vor Aue hat die HSG Respekt. Die Erzgebirgler haben inzwischen die Abstiegsränge verlassen. Der Vorsprung vor Platz 17, der am Saisonende den Gang in die 3. Liga bedeutet, beträgt nur zwei magere Zähler. Nach fünf ungeschlagenen Spielen vor der Winterpause hatte Aue im ersten Duell im neuen Jahr daheim knapp mit 28:29 gegen Emsdetten verloren, danach aber beim 29:29 beim Vorletzten Saarlouis einen Punkt geholt.

Drei Spieltage Schlusslicht

Aue war schlecht in die Saison gestartet. Vom 13. bis zum 15. Spieltag war die Mannschaft von Trainer Stephan Swat sogar Schlusslicht. Erst Anfang Dezember stoppte sie den Negativlauf von neun Niederlagen in Serie beim 28:27 im Sachsen-Derby gegen Elbflorenz Dresden. Den Erfolg führt Bültmann insbesondere auf das Comeback von Mannschaftskapitän Eric Meinhardt zurück, der nach einer Gesichtsverletzung lange pausieren musste. Der 32-jährige Pädagoge gilt als Führungsfigur, steuert das Spiel. Zudem ist der Mittelmann zweikampfstark. Für Gefahr aus dem Rückraum sorgen auch Benas Petreikis (Mitte), Marc Pechstein (links), einer der Topschützen der Liga, und der körperlich starke Mindaugas Gumcius (rechts).

Aue setzt auf eine 6:0-Abwehr, spielt aber die 5:1-Variante ähnlich wie die HSG. Im Angriff verfügen die Sachsen über eine breite Palette, in die auch beide Außen einbezogen sind.


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