Springpferdefestival des RFV Lathen Emsbürener Maurice Tebbel erneut Sieger im Großen Preis

Von Helmut Diers

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Maurice Tebbel vom RFV Emsbüren gewann zum sechsten Mal den Großen Preis von Lathen. Foto: Helmut DiersMaurice Tebbel vom RFV Emsbüren gewann zum sechsten Mal den Großen Preis von Lathen. Foto: Helmut Diers

Lathen-Fresenburg. Der 23-jährige Olympiakader-Springreiter Maurice Tebbel vom RFV Emsbüren lässt einfach das Mausern nicht, wenn er im Großen Preis des Springpferdefestivals des RFV Lathen in der Johann-Ehrens-Reithalle in Fresenburg an den Start geht.

Beim Springfestival sicherte er sich der Reiter vom RFV Emsbüren zum insgesamt sechsten Mal und zum dritten Mal in Folge mit der 15-jährigen Stute Lava Levista in einem spektakulären Stechen des Springens der Klasse S* den Sieg im Großen Preis von Lathen.

„Springsport der Extraklasse“

Die Vielseitigkeits-Doppelweltmeisterin von 2014 und Mannschaftssilbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele in Rio Sandra Auffarth hatte Pech im Stechen. Mit dem zehnjährigen Wallach Landlord kassierte sie acht Strafpunkte und musste mit Rang sechs des Klassements zufrieden sein. „Der Große Preis, aber auch die anderen schweren Springen, boten Springsport der Extraklasse“, zog Günther Stolte, Vorsitzender des RFV Lathen, nach drei Tagen eine überaus zufriedenstellende Bilanz des Springfestivals. „Auch die Zuschauerzahlen stimmten“, sagte Stolte und war erfreut, dass an allen drei Tagen rund 1500 Reitsportfreunde das Lathener Event verfolgt hätten.

Vier Strafpunkte im Stechen reichen

Nach fehlerfreiem Stechen lag Tebbel mit 36,66 Sekunden im Sattel von Lava Levista deutlich vor dem zweitplatzierten Hartwig Rohde auf Böckmanns Lord Pezzi Junior vom RFV Lastrup, der für seine fehlerfreie Runde 40,13 Sekunden benötigte. Insgesamt erreichten neun von 21 Startern im Großen Preis nach fehlerfreiem Umlauf das Stechen. Nur Rohde und Tebbel blieben mit ihren Pferden auch im Stechen tadellos. Tebbel, der mit Camilla PJ auch mit sein Zweitpferd fehlerfrei im Umlauf blieb, erwischte es dann aber im Stechen. Vier Strafpunkte im Stechen reichten trotzdem dank der schnellen Rundenzeit von 37,83 Sekunden noch zu Rang drei.

Schadlos mit Joker

Rang vier sahnte nach Stechen der Herzlaker Wilhelm Winkeler vom RFV Löningen-Böen-Bunnen ab. Winkeler hatte Desperado AH gesattelt und benötigte bei vier Fehlern 39,60 Sekunden. Mit Platz fünf zufrieden sein musste der Herzlaker Hendrik Hofschröer auf dem Schimmelwallach Lüttinghofs Converse, der im Stechen vier Strafpunkte kassierte und 41,77 Sekunden für das Stechen brauchte. Die Trauer über seinen Fehler im Stechen war bei Winkeler nur von kurzer Dauer. Der Herzlaker hatte sich mit einem Sieg im Springen der Klasse S* mit Joker schadlos gehalten. Gesattelt hatte Winkeler Edison D.N. Die Plätze zwei und drei belegten in der Reihenfolge Janne Visscher vom RFV Filsum und Kathrin Stolmeijer vom RFV Isterberg.

700 Zuschauer

Beim mit Spannung erwarteten Mächtigkeitsspringen der Klasse S* über die Fresenburger Mauer vor rund 700 Zuschauern wackelte der Rekord von 2,10 Metern zwar nicht, das Springen war aber dennoch Nervenkitzel für die Zuschauer. Bei überwundenen 1,90 Metern teilten sich der Legdener Lars Volmer mit Peppi N.W., Thomas Nordhorn mit Stratego FH vom RFZV Ovenstädt und Kai Wörtge auf Will be Especiale vom RV Oberscheid. Der Werlter Karl-Heinz Markus kam mit Cedrick auf Rang vier ins Ziel. Das dem Mächtigkeitsspringen vorgeschaltete Springen der Klasse S* mit Stechen gewann der Niederländer Arnevan Heel auf Navajo vom RSC Osnabrücker Land vor dem Thuiner Manuel Feldmann auf Corleona. Rang drei nahm Paweena Hoppe auf Lenni vom RSC Handorf-Langenberg mit.


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