„Eine wichtige Personalie“ Luca de Boer bleibt bis 2020 bei Nordhorn-Lingen

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Bleibt zwei weitere Jahre bei der HSG Nordhorn-Lingen: Kreisläufer Luca de Boer. Foto: ScholzBleibt zwei weitere Jahre bei der HSG Nordhorn-Lingen: Kreisläufer Luca de Boer. Foto: Scholz 

Lingen. Gute Nachrichten von der HSG Nordhorn-Lingen: Kreisläufer Luca de Boer hat seinen Vertrag beim Handball-Zweitligisten um zwei weitere Jahre verlängert. „Eine sehr wichtige Personalie“, stellt Trainer Heiner Bültmann zufrieden fest.

„Luca ist einer unserer absoluten Leistungsträger, der auch beispielhaft für die Entwicklung junger Spieler aus der Region zu Führungsspielern bei der HSG steht“, erklären die Geschäftsführer Gerhard Blömers und Siggi Loeks. De Boer stammt aus einer sportbegeisterten Familie in Schüttorf. 2010 lief er als 17-Jähriger erstmals für das Zwei-Städte-Team auf. Er hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Der zwei Meter lange und 118 Kilogramm schwere Athlet ist wegen seiner körperlichen Präsenz im Innenblock und als Kreisläufer einer der Eckpfeiler im HSG-Spiel. „Er spielt auf ganz hohem Niveau und ist in der Abwehr eine Bank“, urteilt Bültmann, der auch die Qualitäten des Spielers am gegnerischen Kreis schätzt. Auch andere Vereine haben Interesse an de Boer gezeigt.

Student in Münster

Der 25-Jährige, der in 273 Pflichtspielen für Nordhorn-Lingen 402 Tore erzielt hat, studiert in Münster Sport und Deutsch als Lehramt. „Ich fühle mich in diesem Verein und innerhalb der Mannschaft sehr wohl. Außerdem kann ich mein Studium weiter voranbringen und erhalte dafür die nötige Unterstützung. Vor allem ist für mich aber die positive Entwicklung des Vereins und die unglaubliche Kulisse, vor der wir in Nordhorn und in Lingen spielen dürfen, ausschlaggebend.“ Er wolle dazu beitragen, dass es weiter nach vorn gehe.

Schulterverletzung

Zurzeit kann de Boer wegen einer langwierigen Schulterverletzung nicht mit dem Ball arbeiten. Dennoch ist er bei jeder Einheit vor Ort. Bültmann hofft, dass er in der nächsten Woche wieder einsteigen kann. Genau wie Mannschaftskapitän Ale Terwolbeck. Dagegen mischt Patrick Miedema nach auskurierter Fingerverletzung wieder mit. „Wir steigern sein Pensum Tag für Tag“, erläutert der Coach. Da auch Jens Wiese wieder mitmacht, gibt es wieder mehr Möglichkeiten im Training


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