Nachfolger von Tim Schmidt-Weichmann Frank Gunia ist neuer Sportreferent beim KSB Emsland

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Frank Gunia in seinem Büro im Haus des Sports in Sögel. Vereine können sich bei Fragen an den neuen Sportreferenten wenden. Foto: Dieter KremerFrank Gunia in seinem Büro im Haus des Sports in Sögel. Vereine können sich bei Fragen an den neuen Sportreferenten wenden. Foto: Dieter Kremer

Sögel. Der Kreissportbund Emsland hat einen neuen Sportreferenten: Im Büro von Frank Gunia im Haus des Sports in Sögel sollen künftig die Fäden zusammenlaufen.

Gunia folgt auf Tim Schmidt-Weichmann, den es Ende August 2017 nach drei Jahren Tätigkeit im Emsland aus persönlichen Gründen in seine hessische Heimat zog. In Wetzlar hat Schmidt-Weichmann die Leitung der Sport- und Bildungsstätte der Sportjugend Hessen übernommen. Vor ihm war Sven Kammmeyer Sportreferent beim KSB Emsland.

Studium in Bochum

Mit A-Lizenzinhaber Gunia sitzt seit dem 1. September des vergangenen Jahres ein Emsländer auf dem Stuhl des Sportreferenten. Der 38-jährige zweifache Familienvater wurde in Lingen geboren, wo er nach wie vor lebt. Er verfügt über einen großen beruflichen Erfahrungsschatz. Von 2003 bis zu seinem Abschluss 2010 studierte er an der Ruhr-Universität Bochum. Bereits zweimal war Gunia bei der SG Wattenscheid tätig. Über den Klub, der von 1990 bis 1994 in der 1. Bundesliga spielte, verfasste er auch seine Diplomarbeit zum Thema „Die Entwicklung eines Jugendförderprogramms im Bereich der Bambinis bis D-Junioren“. Sie entstand in Zusammenhang mit der Entstehung des neuen Jugendleistungszentrums.

Co-Trainer bei SVM-Frauen

Nach dem Studium verschlug es Gunia, der von 2006 bis 2008 im Vorstand der Sportjugend Niedersachsen für den Bereich Freizeit- und Abenteuersport zuständig war, zum Niedersächsischen Fußballverband (NFV). Dort war er im Jugend- und Lehrausschuss tätig und trainierte eine Auswahlmannschaft. Auch Projekte wie den NFV-Juniorcoach begleitete er. „Das Pilotprojekt habe ich damals mit konzipiert.“ Weil die Stelle auf zwei Jahre befristet war, ging Gunia 2012 zum Lingener Gesamtdienstleister iHp. Dort sollte er sich am Aufbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements beteiligen. Gunia: „Das hat dann aufgrund der Insolvenz leider nicht funktioniert.“ Zu dieser Zeit war er zu 50 Prozent freigestellt für das JLZ Emsland, um den Mädchen- und Frauenbereich mit aufzubauen und als Co-Trainer die Frauenmannschaft des SV Meppen zu unterstützen. „Über das gute Netzwerk, was ich über die verschiedenen Ehrenämter habe, habe ich dann eine Stelle bekommen beim Westdeutschen Fußballverband“, so Gunia. Dort war er von 2013 bis zum 31. August 2017 tätig.

„Mit Abstand der beste Bewerber“

Als nun die Stelle beim KSB Emsland ausgeschrieben war, bewarb sich Gunia, weil er wieder in seine Heimat zurückkehren wollte. Etwa 35 Bewerber, so KSB-Geschäftsführer Günter Klene, habe es gegeben. Sie kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, weil die vom LSB geförderte Stelle in entsprechenden Fachportalen inseriert wurde. Voraussetzung für den Posten des Sportreferenten ist ein abgeschlossenes Studium mit dem Schwerpunkt Sport. „Frank hat ideale Voraussetzungen mitgebracht“, freut sich Klene. Gunias Qualifikation passe genau zu den Bedürfnissen der Sportschule. Er habe die entsprechende Qualifikation, bezogen auf die zu besetzenden Handlungsfelder. Denn Gunia war in der Vergangenheit nicht nur bereits Sachgebietsleiter Fußballjugend, sondern auch Bildungsreferent. „Das passte natürlich hervorragend in unser Stellenprofil, das wir besetzen wollten“, so Klene. „Neben der Voraussetzung, dass Frank Emsländer ist und unbedingt ins Emsland zurückwollte.“ Das Gesamtpaket habe hervorragend gepasst. „Von daher war er auch mit Abstand der Beste.“ Drei Kandidatinnen, die auch emsländische Wurzeln haben und gut qualifiziert sind, seien ebenfalls in der engeren Auswahl gewesen. „Die konnten aber für das ausgeschriebene Stellenprofil nicht die vergleichbaren Qualifikationen liefern.“ Von daher sei den Verantwortlichen auch die Entscheidung leicht gefallen, sagt Klene. „Wir haben einen kompetenten Emsländer zurückgeholt“, sagt der Geschäftsführer in Anspielung darauf, dass Gunia zuletzt in Nordrhein-Westfalen arbeitete.

Zwei Handlungsfelder

Beim KSB Emsland ist Gunia für die Handlungsfelder Sportentwicklung und Bildung zuständig. Um die zwei anderen Handlungsfelder Organisations-/Vereinsentwicklung und Sportjugend kümmert sich der KSB Grafschaft, mit dem der KSB Emsland den Verbund Sportregion Ems-Vechte bildet. „Generell kann sich jeder Verein an mich wenden. Auch wenn es Fragen zu anderen Handlungsfeldern gibt“, betont Gunia.

Erste Bewährungsprobe

Am kommenden Samstag (20. Januar) steht Gunias erste Bewährungsprobe an - die 16. Fachtagung „Starke Kinder durch Sport“. „Das ist das erste richtig große Projekt, was mit der Fachtagung abgeschlossen wird“, sagt er. Aber es stünden weitere Projekte an. Bereits etablierte Projekte wie der AGIL-Sporttag am 10. März in Freren, aber auch neue wie der Männersporttag, der am 17. Juni beim MTV Lingen über die Bühne gehen soll.

Der neue Sportreferent des KSB Emsland Frank Gunia ist unter Tel. 0 59 52/94 01 03 oder per Email an gunia@ksb-emsland.de erreichbar.


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