0:3 beim VC Osnabrück Volleyball: Luft für den SC Spelle wird immer dünner

Dem SC Spelle-Venhaus (hier mit Sophie Pottebaum, vorne) droht der zweite Abstieg in Folge. Foto: Lars SchröerDem SC Spelle-Venhaus (hier mit Sophie Pottebaum, vorne) droht der zweite Abstieg in Folge. Foto: Lars Schröer

Meppen. Auch beim Aufsteiger VC Osnabrück gab es für die Regionalliga-Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus nichts zu holen – der zweite Abstieg in Folge droht. Wieder in die Spur gefunden hat Landesligist Raspo Lathen, der FC Leschede II klettert nach einem Sieg im Spitzenspiel auf Platz zwei der Oberliga.

Regionalliga, Frauen: Der jüngste Sieg des SC Spelle-Venhaus datiert vom 19. November. Damals gewann das Team mit 3:0 gegen das Schlusslicht VfL Oythe II. Seitdem verließ die Mannschaft von Trainer Sebastian Gartemann vier Mal in Folge die Halle als Verlierer. So auch am vergangenen Wochenende, als sie mit 0:3 beim VC Osnabrück unterging. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt weiterhin vier Punkte, allerdings verzeichnen die Mannschaften vor Spelle ein Spiel weniger. Immer wieder gerieten die Spellerinnen in Osnabrück in alte Muster, der leichte Aufwärtstrend mit zwei Zählern aus den vergangenen zwei Partien wurde abrupt beendet. Die Aufgaben werden dabei nicht einfacher: In den kommenden zwei Wochen trifft die Gartemann-Truppe auf Spitzenreiter MTV Hildesheim und Verfolger VfL Lintorf.

Oberliga, Frauen: „Nochmal alle Gegner in diesem Jahr ein wenig ärgern“, lautete laut Elisa Tegeder der Neujahrsvorsatz des FC Leschede II. Die Spielerin schaffte es mit ihrem Team sogar, die TSG Westerstede am Wochenende nicht nur zu ärgern, sondern zu besiegen – 3:1. Damit steht die Mannschaft des Trainerduos Marita Löcken/Jörg Alsmeier zwischenzeitlich auf Platz zwei. Allerdings verzeichnet Leschedes Zweitvertretung drei beziehungsweise zwei Spiele mehr als ihre Verfolger. „Beide Mannschaften zeigten tolle Spielzüge, aber auch unnötige Eigenfehler“, berichtete Tegeder auch, dass die beiden ersten Sätze ausgeglichen verliefen – mit dem besseren Ende für Leschede. Im dritten Durchgang fehlte den Emsländerinnen die nötige Blockarbeit, im vierten Satz besannen sich die Emsländerinnen wieder auf ihre Stärken.

Verbandsliga, Herren: Mit einem Pflichtsieg startete Union Lohne in das neue Jahr. Beim Tabellenletzten gewannen die Grafschafter mit 3:1. Dadurch steht Union mittlerweile wieder komfortabler im Tabellenmittelfeld und hält den Abstand zu den Abstiegsrängen.

Verbandsliga, Frauen: Es fehlte nicht viel, und Alemannia Salzbergen hätte fast etwas Zählbares beim Tabellenführer VC Osnabrück II entführt. Am Ende musste sich die Mannschaft um Zuspielerin Lea Müscher mit einem 1:3 abfinden. „Mit aufgeladenen Akkus und neuer Motivation gingen wir in das Spiel, wobei wir gegen den Favoriten aus Osnabrück nichts zu verlieren hatten“, sagte Müscher auch, dass der Außenseiter entsprechend befreit aufspielte. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Partien gab die Alemannia die ersten beiden Sätze ab (19:25, 23:25). Nach einem deutlichen 25:15 verfehlte Salzbergen nur knapp einen Punktgewinn – 25:27. „Vor allem viele gute Aktionen durch unsere Jugendspielerin Madita Brüning führten dazu, dass wir das Spiel lange offen halten konnten“, war Müscher nach der Niederlage nicht allzu enttäuscht.

Mit einem Sieg und einer Niederlage kam der MTV Lingen aus den Startlöchern – 3:1 gegen Union Lohne II und 1:3 gegen Union Emlichheim III. „Durch ein starkes Spiel und gute Aufschläge entschieden wir ersten und zweiten Satz mit 25:22 und 27:25 für uns“, sagte MTV-Spielertrainerin Jennifer Beel. Lohne II wurde stärker und machte es nach dem 25:23 noch einmal spannend. Souverän gestalteten die Gastgeberinnen dann wieder den finalen Durchgang – 25:17. „Durch die nicht mehr stabile Annahme sowie keine durchsetzungsfähigen Angaben und Angriffe ging der vierte Satz entschieden an den MTV Lingen“, bilanzierte Lohne-Coach Erwin Feldschnieders. Unkonzentriertheiten und dadurch resultierende Eigenfehler waren laut Beel der Grund für Lingens Niederlage gegen Emlichheim III.

Landesliga I, Frauen: „Eine unnötige Niederlage“, bezeichnete Reiner Wahmes das 2:3 gegen den MTV Aurich. Für den Trainer des TV Meppen war es nicht die einzige Niederlage am Heimspieltag des Aufsteigers. Auch gegen Raspo Lathen kassierte der TVM eine Niederlage – 0:3. Vor allem waren „Probleme in der Annahme und Abwehr“ laut Wahmes die Gründe für die Pleite gegen Aurich. „Hier machte sich das Fehlen von Libera Patrycja Sadurska besonders negativ bemerkbar.“ Obwohl den Lathenerinnen Anna Stolte, Sandra Schweitzer und Laura Korfage fehlten, war der Raspo-Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Coach Gerrit de Boer berief Maja Hegge, Greta Schlichter und Johanna Abheiden aus der vierten Mannschaft in den Kader. „Sie integrierten sich sehr gut ins Team“, betonte Raspo-Pressewartin Simone Stolte.


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