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Unterstützung in 37 Fällen Vermögen der Schomaker-Dörpen-Stiftung bei 510.000 Euro

Von Anna Heidtmann | 01.06.2018, 13:21 Uhr

Die Schomaker-Dörpen-Stiftung hat in ihrer Mitgliederversammlung auf ein bewegtes Jahr zurückgeblickt. Demnach hat das Stiftungsvermögen Ende 2017 einen Betrag von 510.000 Euro erreicht. 37 von 44 Förderanträge hat die 1999 durch das Unternehmerehepaar Wilhelm und Monika Schomaker gegründete Stiftung bewilligt.

Als größte Herausforderung bezeichnete der Vorsitzende Josef Schomaker das Neubauprojekt „Haus Emmaus“, das im Spätsommer abgeschlossen wurde. Alle elf neben der Emmaus-Kirche liegenden Wohnungen des Mietshauses, die die Stiftung eigenen Angaben zufolge zu sozial verträglichen Mietpreisen anbietet, seien bereits zum Jahresende belegt, so der Stiftungsvorsitzende. Mittelzuflüsse aus einer Benefizveranstaltung sowie aus Spendengeldern anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums der Schomaker-Baugruppe und einer Zustiftung des Gründerehepaares ließen das Stiftungsvermögen zum Jahresende 2017 auf knapp 510.000 Euro anwachsen. Hinzu kommen dem Vorsitzenden zufolge rund 50.000 Euro Eigenkapital, die in den Bau des Mehrfamilienhauses geflossen sind. Durch eine erneute Zustiftung des Gründerehepaares Schomaker wurde das Kapitalvermögen jetzt um weitere 25.000 Euro aufgestockt.

158.000 Euro an notleidende Menschen ausgeschüttet

Mit gut 9.000 Euro hat die Schomaker-Dörpen-Stiftung im vergangenen Jahr wieder in Not geratene Menschen und Familien unterstützt. Von den insgesamt 44 eingegangenen Förderanträgen seien 37 positiv und 7 negativ entschieden worden, führte Schomaker weiter aus. Daneben hat die Stiftung kürzlich aufgrund der guten Finanzlage insgesamt 8800 Euro an Gruppen und Vereine der Gemeinde Dörpen sowie aller Mitgliedsgemeinden ausgeschüttet. „Unser Ziel ist es, diese Kontakte nachhaltig zu intensivieren und somit unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen“, sagte der Vorsitzende. Stiftungsgründer Wilhelm Schomaker indes freute sich über die positive Entwicklung der Stiftung, die bisher etwa 158.000 Euro an notleidende Menschen ausgeschüttet hat. „Das ist eine tolle Leistung“, lobte er das hohe ehrenamtliche Engagement der Vorstandsmitglieder, die ihre Augen und Ohren immer offen hätten für die Schwierigkeiten der Menschen.

Mit Erreichen der satzungsgemäß festgelegten Altersgrenze von 70 Jahren ist Hans-Georg Elixmann nach acht Jahren aus dem Stiftungsvorstand verabschiedet worden. Sein Nachfolger ist der ehemalige Bürgermeister der Samtgemeinde Dörpen, Hans Hansen.