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Pro-Kopf-Verschuldung gesenkt Dörpen investierte 15 Millionen Euro

Von Maike Plaggenborg | 17.12.2015, 07:58 Uhr

Die Gemeinde Dörpen hat in der laufenden Wahlperiode seit 2011 insgesamt 15 Millionen Euro protestiert. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist trotz der schwierigen Finanzlage der Kommune um zehn Euro auf 52 Euro gesunken.

Der Landesdurchschnitt liege bei 215 Euro, teilte der Manfred Gerdes (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Dörpen, bei der Ratssitzung mit. Für die angeschobenen Projekte hätten keine zusätzlichen Darlehen aufgenommen werden müssen – trotz der Gewerbesteuereinbußen seit 2006 bedingt durch eine Gesetzesänderung , unter denen die Gemeinde bis heute leidet.

Dörpen habe Industrie-und Gewerbegebiete erschlossen und eine „immense Förderquote“ erreicht, so Gerdes, der sich bei der Verwaltung bedankte: „Es wurden Fördertöpfe bei Vorhaben eingeworben, wo andere gar nicht drüber nachgedacht haben“. An der Rägertstraße hätten sich zudem viele neue Firmen angesiedelt. „Die Baufirmen geben sich dort die Kelle in die Hand“, sagte Gerdes. Die Nachfrage nach Bauplätzen sei „rege“, 75 Plätze seien am Nordesch verkauft worden. Für diese Gebiete oder etwa auch den Bahnhofneubau hatte die Gemeinde Förderquoten zwischen 43 und 84 Prozent bekommen.

Für 2016 sind Sanierungen der Turnhalle und des Dünenbades geplant. Die Umsetzung ist abhängig von der erfolgreichen Aufnahme in ein Förderprogramm des Bundes. Die Anträge dafür sind gestellt, eine Entscheidung wird bis Februar 2016 erwartet. Das wurde bei einer Sondersitzung des Rates bekannt gegeben. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen. Die Förderquote beträgt 45 Prozent. „Mit den Sanierungen haben wir zwei große Aufgaben vor der Brust“, sagte Gerdes bei der Sitzung.