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Präsident betont Bürgernähe Polizei hält an Präsenz in Dörpen und Rhede fest

14.07.2014, 16:13 Uhr

pm/gs Dörpen/Rhede. An der polizeilichen Präsenz in Dörpen und Rhede wird nicht gerüttelt.

„Sowohl in Dörpen als auch in Rhede werden wir weiterhin mit derselben Stärke vertreten bleiben“, sagte der Leiter der Polizeiinspektion (PI) Emsland/Grafschaft Bentheim, Karl-Heinz Brüggemann, bei einem Besuch des Osnabrücker Polizeipräsidenten Bernhard Witthaut in Dörpen. Die Polizeistationen Dörpen und Rhede sind in den jeweiligen Rathäusern der Kommunen untergebracht. Die Station in Dörpen ist aktuell mit drei Polizeibeamten besetzt. In der Station Rhede versieht ein Beamter zu bestimmten Bürozeiten seinen Dienst.

Witthaut machte einer Pressemitteilung der PI zufolge im Gespräch mit den Bürgermeistern Hermann Wocken (Samtgemeinde Dörpen, CDU) und Gerd Conens (Einheitsgemeinde Rhede, parteilos) deutlich, dass für ihn die Präsenz der Polizei in der Fläche sehr wichtig sei. „Wir brauchen diese Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. Die Polizeibeamten auf diesen beiden Polizeistationen garantieren durch ihre Präsenz ein Stück Sicherheit“, so Witthaut weiter. Die Polizei sei froh, dass sie in den Rathäusern ihre Diensträume hätten.

Mit ihren Äußerungen reagierten Witthaut und Brüggemann auch auf Medienberichte, wonach zahlreiche kleine Polizeistationen in Niedersachsen aus Altersgründen bis 2017 neues Personal bräuchten oder aber sie würden geschlossen. Wie berichtet, machte eine Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag deutlich, dass von dem Problem besonders die Polizeidirektion Osnabrück betroffen ist. Bei 14 von 55 Stationen, auf denen maximal drei Beamte arbeiten, geht das gesamte Personal am jeweiligen Standort bis 2017 in den Ruhestand. Im Emsland gilt das für die Stationen in Herzlake und Lengerich.