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Mit vier LKW unterwegs Helping Hands startet neuen Hilfstransport in Ukraine

Von Anna Heidtmann | 22.08.2016, 16:19 Uhr

Die Dörpener Hilfsorganisation „Helping Hands“ hat am vergangenen Donnerstag seinen dritten Hilfstransport in diesem Jahr gestartet. Diesmal geht es mit vier 40-Tonnern in die Ukraine.

Nachdem das im Juni überstellte, ehemalige Feuerwehrauto der freiwilligen Feuerwehr Spahnharrenstätte seine Dienste in der 1600 Kilometer entfernten Stadt Zastavna aufgenommen hat, wurde jetzt unter der Federführung von Josef Efken aus Neubörger ein weiterer Transport mit vielen nützlichen und zum Teil nicht alltäglichen Hilfsgütern organisiert.

Über Unterstützung freuen dürfen sich zum Beispiel der örtliche Fußballverein. Auf dem laut dem Vereinsvorsitzenden Hansi Brake „heruntergekommenen Sportplatz“ sollen anstelle der zusammengezimmerten Fußballtore künftig vier Fußballtore aus Aluminium für die Damen- und Herrenmannschaften sowie kleinere Kindertore für mehr Spaß am gemeinsamen Kicken sorgen.

Außerdem werden die beiden Krankenhäuser in der Region mit wertvollem Krankenhausmaterial bestückt. Unter den Hilfsmitteln befindet sich unter anderem ein vollwertiger Duschcontainer. „Hierüber wird sicherlich die größte Freude herrschen“, prophezeit Brake und richtet seinen ausdrücklichen Dank an die Speditionen Hermes aus Neubörger, Wocken aus Haren, R+M Schulte aus Haselünne sowie Stefan Sandker aus Bramsche und die Firma Krone aus Werlte. „Ohne diese Unterstützung wäre das Ganze schlichtweg nicht machbar“, so Brake.

Begleitet wird der Hilfstransport wie im Vorjahr von der Osteuropahilfe aus Garrel. Die Hilfsorganisation steuert zunächst einige Dörfer sowie ein Kinderheim in Rumänien an. Mit dem letzten der drei LKW, der mit Schulmöbeln, Tafeln und zahlreichen Kartons voller Spielsachen aus dem Emsland bestückt ist, geht es anschließend weiter in die rund 100 Kilometer entfernte benachbarte Ukraine, um sich dort mit der Helping-Hands-Gruppe zu treffen.

„Mit Josef Efken, der auch Vorsitzender im Helping Hands Förderverein ist, haben wir einen Mann bekommen, der ein sehr gutes Händchen dafür hat, außergewöhnliche Dinge zu besorgen“, sagt Hansi Brake und fügt hinzu: „Wir haben das schönste Hobby der Welt. Wir bringen Geschenke zu den Menschen und bekommen mit den leuchtenden und dankbaren Augen ein noch viel größeres Geschenk zurück.“

Am 13. Oktober fährt Helping Hands wieder nach Rumänien. Mit zehn 40-Tonnern wird es laut Brake der größte Hilfstransport sein, den der Verein bisher in seiner über 20-jährigen Geschichte organisiert hat.