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Kommentar Heeder Erdwärme: Reden hilft

Meinung – Maike Plaggenborg, Maike Plaggenborg | 10.06.2016, 22:31 Uhr

Bei einer weiteren Informationsveranstaltung zum Thema Geothermiekraftwerk in Heede waren Fragen rund um Fracking und Erdbeben zentral. Die Veranstalter aber wollten auf ganzer Breite informieren. Hier traf Skepsis auf Begeisterung.

Es prallten zwei Welten aufeinander bei der Infoveranstaltung zum geplanten Geothermiekraftwerk in Heede. Da waren zum einen die Bürger der Gemeinde Heede, von denen einige von Beginn an ihre Unaufgeklärtheit in Skepsis umgewandelt hatten. Warum? Weil sie eine diffuse Angst vor einer Form der Energiegewinnung haben, von der überwiegend die geringe Zahl der Negativbeispiele bekannt geworden sind.

Offene Fragerunde

Auf der anderen Seite waren da die Veranstalter – Gemeindevertreter und Experten – allen voran Projektleiter Oliver Kugland, der sich mit dieser Art der Energiegewinnung seit fünf Jahren intensiv beschäftigt und davon begeistert ist.

Skepsis traf da auf Begeisterung. Die Veranstalter haben zwar alle Fragen beantwortet, als sie aufkamen. Und doch hätten sie die inhaltliche Breite ihrer Vorträge aber besser noch mehr in den Hintergrund gestellt zugunsten einer offenen Fragerunde, denn die gute Handvoll Bürger, die sich dort immer wieder meldete, war womöglich nur die Spitze einer überwiegend schweigenden Mehrheit. Idealerweise nähern sich beide Seiten beim nächsten Mal an.