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25.10.2017, 07:38 Uhr KOMMENTAR

Sprachprobleme im Kindergarten Neubörger: Mutig angehen

Kommentar von Maike Plaggenborg

Der Herz-Jesu-Kindergarten in Neubörger ist nun Sprachkita. Foto: Maike PlaggenborgDer Herz-Jesu-Kindergarten in Neubörger ist nun Sprachkita. Foto: Maike Plaggenborg

Neubörger. Der Herz-Jesu-Kindergarten Neubörger ist nun eine sogenannte Sprach-Kita. Wie der Bedarf zeigt, sind die dafür bewilligten Bundesmittel in Höhe von rund 92000 Euro bis Ende Dezember 2020 gut angelegt. Vor allem die Eltern müssen die Probleme mutig angehen. Ein Kommentar.

Die Sprachschwierigkeiten, die in Kindergärten auftreten, sind ein Symptom, das es anzugehen gilt. Dass das Personal in der Einrichtung diese zunächst erkennen muss, ist die eine Sache. Das wichtigste aber ist, dass die Eltern sich dem Thema stellen, sollten ihre Kinder betroffen sein.

Zu glauben, dass diese Materie nur in Städten und nicht in den vermeintlich wohlbehüteten Strukturen kleiner Dörfer existent ist, ist ein Irrglaube. Daher müssen Eltern mitziehen und die – wenn mitunter auch hausgemachten – Probleme mutig angehen.

Nur so lassen sich eine Entwicklungsverzögerung und mögliche daraus resultierende weitere Nachteile verhindern. Das dient dem Wohle des Kindes, und sollte damit auch im Interesse aller Erziehungsberechtigten sein.

Diese Hilfe kostet Geld. Hervorzuheben ist dabei der Zuschuss des Bundesfamilienministeriums, der mit einem Betrag von rund 92000 Euro dafür sorgt, dass eine Fachkraft sich um die sprachliche Bildung und Beratung in einer Einrichtung wie in Neubörger kümmert.


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