Termine und Geschichtliches Neue Auflage des Heimatkalenders „ein Muss für jeden Dörpener“

Von Jürgen Eden

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Den 29. Heimatkalender stellten (von links) Hans Bülter, Heinz Bojer, Manfred Gerdes, Hermann Wocken, Wilhelm Funke, Hermann Wacker und Jörg Sengentaler vor. Foto: Jürgen EdenDen 29. Heimatkalender stellten (von links) Hans Bülter, Heinz Bojer, Manfred Gerdes, Hermann Wocken, Wilhelm Funke, Hermann Wacker und Jörg Sengentaler vor. Foto: Jürgen Eden

Dörpen. Den mittlerweile 29. Heimatkalender hat der Heimatverein Dörpen traditionell zu den Markt- und Kirmestagen vorgestellt. Die Publikation erweist sich nicht nur als interessanter Fotodruck, sondern auch als Werk, dass sich aufgrund der Vielzahl an Beiträgen zu lesen lohnt.

„Natürlich ist es auch unser Bestreben, über die vielen Termine und Veranstaltungen im kommenden Jahr hinzuweisen“, so der Vorsitzende des Heimatvereins Hermann Wacker. Aber auch die Entwicklungen der Gemeinde in den vergangenen Jahrzehnten, fanden in der neuen Auflage Niederschlag.

Besonders betroffen macht ein Beitrag über den Dörpener Jungen Johannes Eissing, der während der Nazi-Herrschaft der Euthanasie zum Opfer fiel. Wilma Franzen, die Ehefrau des inzwischen verstorbenen Ehrenbürgermeisters Johann Franzen, übergab eine Ahnentafel der Familie. „Daran wird deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen“, betonte Wacker.

Eindrucksvolle Fotoaufnahmen

Der aus Dörpen stammende Hermann Gerdes und seine Schwägerin Thea Gerdes überließen dem Heimatverein indes viele eindrucksvolle Fotoaufnahmen aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. In dem Kalender finden sich aber auch kirchliche Feiertage, insbesondere Namenstage. Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende an seine Mitautoren Wilhelm Funke und Hans Bülter, die wie er, nicht nur Beiträge verfassten, sondern das Jahr 2016 auch mit der Fotokamera in Bildern festhielten. „Einen Dank möchte ich aber auch an die vielen Sponsoren richten. Nur mit ihnen war die 29. Auflage des Heimatkalenders möglich“, so Wacker weiter.

Beitrag zur geschichtlichen Identität

Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken freute sich über das erste Exemplar des neuen Kalenders. „Der Heimatverein und insbesondere die Autoren leisten hier einen wichtigen Beitrag für die jetzige Generation und natürlich auch für die Nachwelt. Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen würde ein Stück geschichtliche Identität fehlen“, machte Wocken deutlich. Bürgermeister Manfred Gerdes verriet, warum der Heimatkalender für ihn so wertvoll ist. „Der Heimatkalender hat sich für mich und viele Bürger zu einer interessanten Quelle für geschichtliche Ereignisse entwickelt. Auch ich sehe zuhause gerne mal nach, um an die ein oder andere Begebenheit zu erinnern“, so der Bürgermeister. Der Kauf eines Exemplares ist nach seinen Worten für jeden Dörpener ein Muss um über die Geschichte und aktuelle Termine informiert zu sein.


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