Mangels Wirtschaftlichkeit Windrad an der Kläranlage in Neubörger wird abgebaut

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Der Betrieb des Windrades an der Kläranlage in Neubörger soll eingestellt werden. Symbolfoto: Arne Dedert/dpaDer Betrieb des Windrades an der Kläranlage in Neubörger soll eingestellt werden. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa

Neubörger. Der Betrieb des Windrades an der Kläranlage in Neubörger soll eingestellt werden und die Anlage abgebaut werden. Das hat der Rat der Samtgemeinde (SG) Dörpen einstimmig beschlossen.

Die Rotorblätter der Anlage weisen Mängel auf, „die einer nicht aufschiebbaren Reparatur bedürfen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Aussage gehe auf den Fachbereich Hochbau des Landkreises zurück, der weiter gesagt habe, dass die Anlage stillgelegt werden müsse, sollten sie nicht repariert werden. Die Firma Enercon hatte den Betrag für die Reparatur auf 11.945 Euro und für den Austausch der Rotorblätter auf 19.952 Euro beziffert.

Wie es in der Vorlage weiter heißt, habe aber der Ertrag der Windkraftanlage aus der Erzeugung von Strom in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Hinzu kommt aufgrund des Alters der Anlage eine höhere Begutachtungs- und Inspektionsdichte und damit weitere Kosten. Bauamtsleiter Jens von Hebel gibt auf Nachfrage an, dass das Windrad älter als 20 Jahre sei. In 2016 ergab sich somit „nur noch ein Überschuss von circa 1800 Euro“. Wegen möglicher weiterer bevorstehender Reparaturen sei ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich.

Die Anlage werde nun zunächst stillgelegt, so von Hebel weiter. Im Anschluss werden Angebote für den Rückbau der Anlage eingeholt. Der Samtgemeinderat hat dieses Vorgehen einstimmig beschlossen.


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