Anbindung freigegeben Freie Fahrt von der K 157 auf die B 401 in Dörpen

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Über die Freigabe des Streckenabschnitts auf die B 401 in Dörpen freuen sich (von links) Hermann Wocken, Reinhard Winter, Dirk Kopmeyer, Bernd Busemann, Manfred Gerdes und Christian Hillgruber. Foto: Christian BellingÜber die Freigabe des Streckenabschnitts auf die B 401 in Dörpen freuen sich (von links) Hermann Wocken, Reinhard Winter, Dirk Kopmeyer, Bernd Busemann, Manfred Gerdes und Christian Hillgruber. Foto: Christian Belling 

Dörpen. Ab sofort ist die rund 800 Meter lange Anbindung zwischen der Kreisstraße (K) 157 und der Bundesstraße (B) 401 in Dörpen-Haar befahrbar. Vertreter des Landkreises und der Gemeinde gaben am Freitag nach Beendigung der Baumaßnahme den Abschnitt frei.

„Wir haben eine Lösung umgesetzt, die viele Vorteile mit sich bringt und deutlich günstiger ist als frühere Entwürfe“, stellte Landrat Reinhard Winter (CDU) zufrieden fest. Ursprünglich sahen die Planungen außer dem Ausbau der K 157 und einem neuen Radweg auch einen Neubau der bestehenden Küstenkanalbrücke in Dörpen-Haar vor. Diese ist seit rund sieben Jahren für den Schwerverkehr ab zwölf Tonnen gesperrt. Außerdem ist sie nur noch halbseitig befahrbar und entsprechend abgesperrt, damit sie nicht allzu sehr belastet wird.

Brücke wird überflüssig

Die jetzt realisierte Umgehung macht die Brücke überflüssig. „Nach intensiven Gesprächen mit der Gemeinde Dörpen und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes haben wir uns gegen einen Neubau der Brücke entschieden“, erklärte Winter. Stattdessen wurde seit dem Frühsommer an der Verlegung der K 157 gearbeitet. Mit dem Abschluss der Maßnahme bindet sie jetzt 800 Meter weiter an die B 401 an, die an dieser Stelle den Küstenkanal bereits überquert hat. Die marode Brücke, für die die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zuständig ist, soll zurückgebaut werden.

Fahrbahn verbreitert

Zufrieden zeigte sich am Freitag auch Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU). „Die Streckenführung in Ost-West-Richtung wurde deutlich verbessert, was das Güterverkehrszentrum sowie das Industriegebiet an Attraktivität gewinnen lässt.“

Während der Bauarbeiten an dem Streckenabschnitt wurde die Fahrbahn auf 6,50 Meter verbreitert. Zudem wurde zwischen der B 401 und der Industriestraße ein neuer Radweg mit einer Breite von zwei Metern angelegt. Der weitere Ausbau südlich von Neudörpen und die Schließung der noch vorhandenen Radweglücke soll auch noch erfolgen.

3,85 Millionen Euro investiert

An den Gesamtkosten von 3,85 Millionen Euro beteiligt sich der Landkreis mit rund 1,3 Millionen Euro und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mit etwa 600.000 Euro. Hinzu kommt ein Förderbetrag des Landes in Höhe von 1,95 Millionen Euro.

Wie Landrat Winter am Freitag noch mitteilte, wird im Zusammenhang mit der Maßnahme außerdem die Deckschicht der K 157 südlich von Neudörpen bis zur K 113 saniert. Die Kosten in Höhe von etwa 250.000 Euro übernimmt der Landkreis.


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