Kosten von rund 1,55 Millionen Euro Gemeinde Dörpen plant Neubau eines Kindergartens

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Ein neuer Kindergarten soll in Dörpen entstehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,55 Millionen Euro. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpaEin neuer Kindergarten soll in Dörpen entstehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,55 Millionen Euro. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa

Dörpen. Der Rat der Gemeinde Dörpen hat sich während seiner jüngsten Sitzung einstimmig für den Bau eines dritten Kindergartens ausgesprochen. Die Kosten sollen sich auf rund 1,55 Millionen Euro belaufen.

„Das ist ein weitreichender Schritt und eine Investition in die Zukunft“, sagte Bürgermeister Manfred Gerdes (CDU). Aufgrund der steigenden Geburtenzahlen, der Ansiedlung von Familien und der Tendenz zur früheren Inanspruchnahme von Betreuungsplätzen steige der Bedarf weiter.

Der neue Kindergarten mit einer Regelgruppe und zwei Krippengruppe soll nach Angaben von Andreas Hövelmann, Fachbereichsleiter Bildung, auf dem gemeindlichen Grundstück in der Waldstraße in unmittelbarer Nähe zur Grundschule entstehen. Die zentrale Lage und eine mögliche Anbindung an die Schule würden für den Standort sprechen, auch wenn derzeit ein großes Baugebiet südlich der Rägerstraße entstehe.

Pläne zur Erweiterung verworfen

Parallel zur Weiterführung der Planungen muss Hövelmann zufolge auch die Trägerfrage geklärt werden. Die St. Vitus Kirchengemeinde habe in einem ersten Austausch eine Trägerschaft für den neuen Kindergarten abgelehnt. Weitere Gespräche, auch mit anderen potenziellen Trägern, sollen nun folgen.

Bereits Anfang des Jahres wurden die Planungen für eine Erweiterung des St. Elisabeth-Kindergartens um zwei Krippengruppen angeschoben. Nach Angaben von Hövelmann müssten dafür etwa 971.000 Euro veranschlagt werden. Dann sei auch die maximale Gesamtgröße der Einrichtung erreicht, sodass ein weiterer Anbau in den kommenden Jahren nicht mehr möglich sei, ohne aus dieser Erweiterung eine rechtlich selbstständige Einrichtung zu machen. Dies würde Hövelmann zufolge erneut zu erheblichen Investitionen führen.

Größeres und breiteres Angebot

Daher seien nun die Planungen für den dritten Kindergarten vorangetrieben worden. „Der Neubau ist die deutlich teurere Lösung, die aber den Bedarf in den nächsten Jahren besser abdeckt“, sagte Hövelmann. Das Angebot sei damit zukünftig größer und breiter. Auch eine Erweiterung am St. Elisabeth-Kindergarten sei dann immer noch möglich.

„Der Neubau ist eine goldrichtige Entscheidung“, sagte UWG-Fraktionsvorsitzender Matthias Witte. Auch Heinz-Bernd Mäsker, Fraktionsvorsitzender der CDU, betonte, dass für die Zukunft geplant werde müsse, um nicht in ein paar Jahren vor der gleichen Situation zu stehen.


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