Kosten von 1,2 Millionen Euro Neubörger bekommt Zuschuss für Multifunktionshalle


Neubörger. Neubörger baut eine neue Multifunktionshalle und bekommt dafür einen Zuschuss von 500.000 Euro. Dafür hat die Gemeinde nun den entsprechenden Bescheid des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) überreicht bekommen. Das neue Gebäude mit Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro soll Ende 2018 stehen.

Noch in diesem Jahr solle zunächst der Abriss der alten Halle erfolgen, teilte Ulrich Müller (FWN), 1. stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Neubörger, auf Anfrage mit. Anfang 2018 solle mit dem Neubau begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant. Wie Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) erklärte, ist die bestehende Halle bereits seit Jahren gesperrt. Der Schulsport finde in den Nachbargemeinden statt. Das neue geplante Gebäude stehe teilweise auf Kirchengemeindegrundstück. Das Erbbaurecht mit der Katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu Neubörger sei um weitere 50 Jahre bis 2066 verlängert worden, was Wocken als „wichtige Grundvoraussetzung“ bezeichnete. Als Beispiele für eine mögliche Nutzung des Treffpunkts und „wichtigste Gemeinschaftseinrichtung Neubörgers“ nannte er Spiel- und Sportaktivitäten für Kinder sowie Vereinssport, Integrationsarbeit mit Flüchtligen, Seniorennachmittage oder auch Theaterproben und -aufführungen.

Zwei neue Gebäudeteile

Geplant ist ein neuer Anbau an das bestehende Gemeindehaus, der aus zwei Teilen besteht. Es sollen eine große Mehrzweckhalle und ein Zwischentrakt errichtet werden, erläuterte der Architekt Hans Kuper auf Nachfrage. Je nach Bedarf können die Räume entsprechend „zugeschaltet“ werden. Während des Sport- und Schulbetriebes lassen sich die Gemeinderäume und während des Mensabetriebes die Sporthalle abschließen.

Wie auch bereits in vergangenen Ratssitzungen verkündet betragen die Kosten für den Bau sowie den Abriss der jetzigen Halle rund 1,2 Millionen Euro. Der Betrag wird mit 500.000 Euro unterstützt. Weitere 200.000 Euro sollen vom Landkreis kommen, wie Franz-Josef Sickelmann, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung, bei der Übergabe des Bescheides mitteilte. Den übrigen Teil von 500.000 Euro muss die Gemeinde selbst aufbringen. „Ich bin voll davon überzeugt, dass das sehr gut angelegtes Geld ist“, sagte Sickelmann. Wocken sprach angesichts der Förderung von einem „Feiertag“ für Neubörger und erinnerte an die vorangegangene langwierige Arbeit des im Februar 2017 plötzlich verstorbenen Bürgermeisters Heinz-Joachim Schmitz (CDU). Auch die Sozialdezernentin des Landkreises ,Sigrid Kraujuttis, würdigte dessen Engagement: „Man merkte, was es ihm für eine Herzensangelegenheit war bis zum Schluss.“


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