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30.08.2017, 19:42 Uhr KOMMENTAR

Dörpen ist Demenz-Partner: Nachahmer erwünscht

Kommentar von Mirco Moormann

Besonders Menschen im hohen Alter sind von Demenzerkrankungen am häufigsten betroffen. Foto: Archiv/dpaBesonders Menschen im hohen Alter sind von Demenzerkrankungen am häufigsten betroffen. Foto: Archiv/dpa

Dörpen. Die Initiative der Samtgemeinde Dörpen ist ein guter Weg, demenzkranken Menschen ein besseres Umfeld zu bereiten. Zudem ist es eine Aktion mit Vorbildcharakter.

Die Initiative der Samtgemeinde Dörpen ist ein guter Weg, Demenzkranken ein besseres Umfeld zu bereiten.

Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland an Demenz erkrankt, laut Bundesfamilienministerium kommen jedes Jahr 300000 neu erkrankte hinzu. Auch das Emsland kann sich vor dieser Entwicklung nicht verstecken.

Deshalb ist es ein guter und wichtiger Schritt, den die Dörpener jetzt als Demenz-Partner gehen. Durch Veranstaltungen soll eine Sensibilisierung der Menschen erreicht werden, um auch denjenigen, die an der häufigsten Demenzform – der Alzheimer-Erkrankung – leiden, ein möglichst normales Miteinander zu bieten. Denn nicht nur für die Betroffenen, auch für die Angehörigen von Demenzkranken bedeutet die Diagnose einschneidende Veränderungen im Leben. Hier können die Aktivitäten des Netzwerks helfen, indem die Beteiligten zusammengebracht werden.

Somit nimmt Dörpen eine Vorreiterrolle ein, die in der Region gerne Nachahmer finden darf.


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