Neues Wohngebiet mit 38 Plätzen Bauplatzmangel in Heede bald behoben

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Rege Bautätigkeit soll wieder in Heede herrschen können. Symbolfoto: Ludger JungeblutRege Bautätigkeit soll wieder in Heede herrschen können. Symbolfoto: Ludger Jungeblut

Heede. In der Gemeinde Heede sind Bauplätze zurzeit ausverkauft. Nun soll mit dem neuen Baugebiet „Olkers Kruis“ Abhilfe geschaffen werden. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung den Bebauungsplan einstimmig als Satzung.

„Wir machen nun die letzte Etappe, damit wir endlich an den Markt gehen können“, stellte Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) während der Ratssitzung fest. Das sei auch dringend nötig, denn mit Blick auf die Verfügbarkeit von Bauland in der Gemeinde stellte Pohlmann fest: „Wir sind blank“. Aktuell würden zehn Interessenten darauf warten, Bauplätze zu erhalten.

In dem neuen Baugebiet rund 470 Meter nördlich der Bundesstraße (B 401) wird die Gemeinde nun 38 neue Bauplätze ausweisen. Den Preis pro Quadratmeter legte der Rat in nicht öffentlicher Sitzung fest. Pohlmann gab dazu auf Anfrage bekannt, dass der Rat den Preis auf 48,50 Euro pro Quadratmeter festgesetzt hat. Der Bürgermeister erklärte, dass die Ausschreibungen für die Erschließungsarbeiten nun erfolgen und „nach der Sommerpause“ mit den Arbeiten begonnen werden könne. Laufe alles nach Plan, könnten ab dem Herbst die ersten Häuslebauer starten.

Das Baugebiet „Olkers Kruis“ wird erschlossen über die vorhandenen Straßen „Kleines Feld“ und Geeren Straße. Das geht aus der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat hervor. Da beide Straßen in die B 401 einmünden, weist der Straßenbaubehörde des Landes in ihrer Stellungnahme zum Bebauungsplan darauf hin, dass beide Einmündungsbereiche aus Gründen der Verkehrssicherheit ausgebaut werden sollten. Für den Fall, dass es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und damit verbunden einer „Gefährdung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an den beiden Einmündungen kommen sollte, müsste die Gemeinde auf eigene Kosten, durch bauliche Maßnahmen Abhilfe schaffen.

Im Gemeinderat stieß die Ausweisung des Baugebietes durchweg auf Zustimmung. Einhellig beschloss der Rat den Bebauungsplan als Satzung und die eingereichten Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und sonstiger Behörden mit den jeweiligen Beschlussempfehlungen zu deren Ausführungen.


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