Hilfe für afrikanische Kinder Renkenberger sammelt wieder alte Schulranzen

Initiator Franz Schmitz aus Renkenberge (links) sammelte im vergangenen Jahr mit Kindern des Schulzweckverbandes Wippingen-Renkenberge 70 ausgediente Schultaschen für ein Afrika-Projekt. Besonders engagiert war die Familie Griebe, hier mit Mutter Irene und ihren Kindern Andy, Luca und Benny. Foto: Archiv/EdenInitiator Franz Schmitz aus Renkenberge (links) sammelte im vergangenen Jahr mit Kindern des Schulzweckverbandes Wippingen-Renkenberge 70 ausgediente Schultaschen für ein Afrika-Projekt. Besonders engagiert war die Familie Griebe, hier mit Mutter Irene und ihren Kindern Andy, Luca und Benny. Foto: Archiv/Eden

Renkenberge. Franz Schmitz aus Renkenberge geht auch in diesem Jahr wieder auf die Suche nach alten Schultaschen, die er der Organisation „Mary´s Meals“ spenden möchte.

Im vergangenen Frühjahr hatte Schmitz bereits 70 Schultaschen gesammelt. Nun sollen wieder Ranzen für afrikanische Kinder gespendet werden, um ihnen den Einstieg in das Schulleben zu ermöglichen. Neben den Schultaschen, die nach Ende des Schuljahres abgegeben werden können, sollten noch weitere Dinge in die Taschen gepackt werden. Dazu zählt Schmitz leere Schulhefte, einige Stifte, Radiergummi, Spielsachen und Sportsachen oder Bekleidungsstücke.

Alle Interessierten, laut Schmitz gern auch die Schulen im nördlichen Emsland und südlichen Ostfriesland, könnten sich per E-Mail an faschmitz@web.de bei ihm melden. Er komme dann kurz vor den Schulferien mit großen Stoffsäcken vorbei und hole die Taschen ab, so Schmitz.

Im Februar des vergangenen Jahres stellte er seine Idee der Gesamtkonferenz im Schulzweckverband Wippingen und Renkenberge vor. So wurden rund 70 alte Schultaschen gespendet. Besonders engagiert war die Familie Griebe. Mutter Irene sammelte gemeinsam mit ihren Kindern Andy, Luca und Benny 20 Tornister im Bekanntenkreis ein und übergab sie an Schmitz.

Ihren Ursprung hat die Organisation „Mary´s Meals“ in Schottland. Im Jahr 1992 starteten die Schotten Magnus und Fergus MacFarlane-Barrow während des Balkankrieges ihren ersten regionalen Aufruf für Spenden von Decken und Nahrungsmitteln. Sie füllten einen Landrover mit Hilfsmitteln und brachten die Ladung nach Medjugorje in Bosnien. Als sie zurückkamen, konnten sie ihrem Fischerberuf nicht wieder nachgehen. Denn während ihrer Abwesenheit hatte man die Garage ihrer Eltern mit weiteren Hilfsgütern vollgepackt. Weitere Transporte folgten.

Während eines Afrika-Besuchs wurde dem Renkenberger Franz Schmitz klar, dass dort mit geringen Beträgen nachhaltige Hilfen durch Bildung möglich seien.


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