Auch unappetitliche Funde Aufräumaktion in Dörpen stößt auf große Resonanz

Vertreter verschiedener Vereine schwärmten am Samstag in Dörpen aus, um die Natur vom Unrat zu befreien. Die Beteiligung war nach Angaben der Gemeinde auch in diesem Jahr wieder sehr gut. Foto: Jürgen Eden/Gemeinde DörpenVertreter verschiedener Vereine schwärmten am Samstag in Dörpen aus, um die Natur vom Unrat zu befreien. Die Beteiligung war nach Angaben der Gemeinde auch in diesem Jahr wieder sehr gut. Foto: Jürgen Eden/Gemeinde Dörpen

Dörpen. In Dörpen haben sich am Wochenende Oberschüler, Vereinsvertreter sowie Beschäftigte und Mitarbeiter der Caritas-Werkstätten an der Aufräumaktion in der Gemeinde beteiligt.

Die gute Nachricht zuerst: Die gesammelten Müllmengen waren geringer als in den Vorjahren. Allerdings ist es aus Sicht der Freiwilligen immer noch zu viel, was zum Teil aus Unachtsamkeit oder auch gezielt in der Natur entsorgt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Besonders unappetitlich waren demnach zwei Tragetaschen voll mit verdorbenem Fleisch, die scheinbar aus einer Gefriertruhe stammten und offenbar das Haltbarkeitsdatum überschritten hatten.

Bereits am Freitag hatten rund 50 Oberschüler vom Schulzentrum gemeinsam mit zahlreichen Beschäftigten und Mitarbeitern der Caritas-Werkstatt das Gelände im Bereich rund um die Düne durchstreift. Schulleiter Peter Schade bedankte sich bei den Helfern für ihren Einsatz.

Am Samstag trafen sich um 9 Uhr rund 40 Vertreter verschiedener Vereine beim Heimathaus. Von dort schwärmten sie aus, um an verschiedenen Stellen achtlos weggeworfene Hinterlassenschaften einzusammeln. Zu den fleißigen Helfern zählten unter anderem Angler, Jäger aber auch Vertreter vom Heimatverein sowie einige Schützen. Die jüngsten Teilnehmer waren zwischen sechs und acht Jahre, der Älteste über 80. Auch wenn manche Funde zum Teil einen sehr unappetitlichen Eindruck hinterließen, beim abschließenden Beisammensein im Schützenhaus waren diese Eindrücke schnell vergessen. Ein Vertreter der Gemeinde bedankte sich bei den Helfern. Zum Abschluss wurde eine Erbsensuppe serviert.


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