Unternehmen informieren Schüler Ausbildungsbörse in Dörpen gibt Hilfe bei der Berufswahl


heid Dörpen.  Die Berufswahl ist wohl eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines jungen Menschen. Bei der sechsten öffentlichen Ausbildungsbörse in Dörpen haben zahlreiche Jugendliche und ihre Eltern die Gelegenheit genutzt, sich über die Vielfalt der Ausbildungsberufe zu informieren. Die Veranstaltung wurde von der Oberschule Dörpen (OBS) in Kooperation mit der Samtgemeinde (SG) Dörpen organisiert.

Welche Möglichkeiten sich den baldigen Schulabgängern eröffnen, zeigten Mitarbeiter von 37 Unternehmen, Behörden, Verbänden und Institutionen aus der SG Dörpen und Umgebung.  Die Bandbreite der 54 vorgestellten Berufe reichte vom Milchtechnologen und Heilerziehungspfleger über Maurer und  Einzelhandelskaufmann bis hin zum Finanzwirt. Firmenchefs und Ausbildungsleiter standen persönlich bereit, um Fragen zu beantworten. Damit sich Jugendliche aber auch aus erster Hand über den Ausbildungsalltag informieren konnten, waren zudem etliche Auszubildende der Unternehmen vertreten.

Situation am Ausbildungsmarkt hat sich verändert

Bei der Veranstaltung für die Schüler der Klassen acht bis zehn ging es jedoch nicht nur um das Kennenlernen der vielzähligen Ausbildungsberufe. Manch einem Schüler war sie auch eine Hilfestellung bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Dass sich die Situation am Ausbildungsmarkt verändert hat und die Zeiten, in denen sie sich ihre Lehrlinge aussuchen konnten, der Vergangenheit angehören, bekommen auch die Unternehmen zu spüren. Für die hiesigen Betriebe ist die alle zwei Jahre stattfindende Ausbildungsbörse nach Aussage von Andreas Hövelmann, Vertreter der SG Dörpen, daher zu einer wichtigen Plattform geworden, um sich dem Nachwuchs zu vorzustellen. „Daran, dass sich die Betriebe immer professioneller präsentieren und die Unternehmensleitung nicht selten persönlich vor Ort ist, erkennen wir deutlich, dass das Interesse im Laufe der Jahre immer größer geworden ist“, stellt Hövelmann fest. Wichtig für die Zukunft sei es, noch mehr kleinere Betriebe für eine Teilnahme zu motivieren.

Vorbereitung an der Schule

Wie Verena Brüning von der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen schätzen viele andere Unternehmen auch den direkten Kontakt zu den künftigen Berufsanfängern sowie die gute Vorbereitung der Veranstaltung. Der didaktische Leiter der OBS, Reinhard Rohden, erklärt: „Viele der künftigen Schulabgänger wissen noch nicht, welchen Berufsweg sie einschlagen wollen.“ Für den Besuch der Ausbildungsbörse haben die Schüler daher vorab eine Übersicht mit den teilnehmenden Betrieben und deren Ausbildungsberufe erhalten. So konnten sie sich bereits im Vorfeld überlegen, welche Betriebsstände sie genau ansteuern wollten. Als Gesprächsvorbereitung und Anleitung  haben sie darüber hinaus einen von der erst kürzlich mit dem Gütesiegel „Startklar für den Beruf“ ausgezeichneten OBS entwickelten Fragebogen mit an die Hand bekommen.

Denise Fritz aus Dörpen hat sich beispielsweise am Stand des Unternehmerverbandes des Gastgewerbes DEHOGA genauestens über die Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe erkundigt.  Jaqueline Mödden und Johannes Steinhoff dagegen wollten bei Christina Soring von der Firma Hero-Glas aus Dersum alles über den Beruf des Fachglasermechanikers wissen. „Man muss für seine Arbeit brennen“, erklärt Werner Kremer von der Firma UPM Nordland in Dörpen und betont, wie wichtig es ist, sich bei der Suche nach seinem Traumberuf in alle Richtungen hin zu orientieren.


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