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22.07.2016, 18:21 Uhr KOMMENTAR

Zum Dorfladen Wippingen: Vielversprechendes Vorhaben

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Ansgar Uhlen wird mit seiner Frau Veronika den Dorfladen in Wippingen betreiben. Die Backwaren stellen die Eheleute in der Backstube in Niederlangen selber her, die Bröctchen werden vor Ort gebacken. Foto: Archiv/Gerd MecklenborgAnsgar Uhlen wird mit seiner Frau Veronika den Dorfladen in Wippingen betreiben. Die Backwaren stellen die Eheleute in der Backstube in Niederlangen selber her, die Bröctchen werden vor Ort gebacken. Foto: Archiv/Gerd Mecklenborg

Wippingen. Das Vorhaben der Eheleute Uhlen und der Gemeinde Wippingen für den neuen Dorfladen klingt vielversprechend.

Back-, Wurst- und andere Frischwaren zu guten Preisen, ordentliche Öffnungszeiten am Vor- und Nachmittag sowie sonntags, eine ansprechende Optik, moderne Technik, gutes Personal – die Aufzählung ließe sich fortsetzen.

Ab September ist dann die Bevölkerung gefragt, damit das Vorhaben langfristig funktioniert. Ein langfristiger Erhalt des Ladens wäre wichtig für die Gemeinde, die öffentliche Gelder in nicht unerheblichen Maße in die Hand nimmt. Den Betreibern ist zu wünschen, dass ihr Laden nicht nur von den „Vergessen-Einkäufern“ genutzt wird, also für die schnelle kleine Besorgung, sondern als Laden für den vollen Einkauf. Auch wenn das ein oder andere Produkt ein wenig teurerer sein könnte als woanders.

Die Beteiligten haben sich beim Betrieb gegen ein Genossenschaftsmodell entschieden, bei denen sich viele kleine oder mittelgroße Geldgeber an der Investition beteiligen. Ein solches Modell ist in einigen anderen Orten mit großer Euphorie gestartet, aber dann gescheitert. Der Vorteil beim eigenen Betrieb: Die Entscheidungswege bleiben schlank.


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