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07.07.2016, 19:13 Uhr KOMMENTAR

Zum Dünenbad Dörpen: Ohne Förderung kaum zu stemmen

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Die Erneuerung der Rutsche im Dünenbad (links im Bild) wäre wünschenswert, ist aber ohne Förderung von außen kaum zu stemmen für die Gemeinde. Foto: Daniel Gonzalez-TepperDie Erneuerung der Rutsche im Dünenbad (links im Bild) wäre wünschenswert, ist aber ohne Förderung von außen kaum zu stemmen für die Gemeinde. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Dörpen. Die Gemeinde Dörpen hat für 200.000 Euro die Lüftung im Dünenbad erneuern lassen. Weitere Projekte wie eine Sanierung der Rutsche sind ohne Förderung von außen kaum zu stemmen. Ein Kommentar.

Das Dünenbad sorgt ohne Zweifel für mehr Lebensqualität in Dörpen – und nicht nur dort. Bis zu 50 Kilometer fahren Besucher, um das Bad zu besuchen. Sie schätzen die familiäre und überschaubare Atmosphäre der Einrichtung. Auch Schulklassen und Vereine nutzen das Dünenbad rege. Und für Gruppen, die beispielsweise den Zeltplatz am Wendebecken in Dörpen besuchen, gehört ein Tag im Dünenbad zum Pflichtprogramm. Es ist daher völlig richtig, dass die Gemeinde die Attraktivität hochhalten will und Investitionen wie eine neue Lüftung tätigt.

Weitere werden und müssen folgen, schließlich stehen bei einem Gebäude, das seit der Eröffnung im Jahr 1990 seit 26 Jahren in Betrieb ist, regelmäßig Dinge an. Ein Beispiel ist die Rutsche. Sie ist zwar technisch in einem einwandfreien Zustand, betont Gemeindedirektor Hermann Wocken, dennoch täte dem Bad eine Erneuerung gut. Doch derartige Großprojekte sind ohne Förderung von außen für Dörpen kaum zu stemmen. Nicht aufgeben und am Ball bleiben, heißt es nun.


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